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Romantik & Liebe – ein Gastbeitrag

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Ich präsentiere euch einen Gastbeitrag von Ucalegon zum Karneval der Rollenspielblogs “Romantik und Liebe”. Vielen Dank an Ucalegon!

Karneval der Rollenspielblogs: Romantik und Liebe

Romantik und Liebe

Nachdem sich Staub und Kampflärm des wieder einmal entlang der üblichen Fronten verlaufenen Straßenkriegs um das Thema gelichtet haben, steht die Idee für einen Beitrag – meinen ersten – zum Rollenspielkarneval “Romantik & Liebe” am lichtverschmutzten Nachthimmel wie die in verführerischem Neon leuchtende Werbetafel eines adblimp über dem Katowice retroplex:

Cyberpunk! Das Genre? Das Rollenspiel! Moment, sind die nicht beide tot und begraben? Was hat das bitte mit Romantik & Liebe zu tun? Und darf man als Shadowrun-sozialisierter gaijin, der die Bücher aus Pseudo-Nostalgie im Schrank stehen hat, überhaupt was dazu schreiben? Nein? Tja, ich mache es trotzdem. Suck it up honey.

Love Lifepath – Zwei Gründe für den Beitrag.

  1. Als Traveller-Fan war das Faszinierendste an Cyberpunk der Lifepath – vielleicht neben der Feststellung, dass man die blöden Elfen gar nicht braucht. Vor allem, weil er das genaue Gegenteil der klassischen Karriere(!)pfade aus Traveller ist. Überdreht und voller Klischees, aber auch individuelles Manifest statt trockenem curriculum vitae. Style, Familie, Feinde und – Achtung, Karnevalsthema – Liebesleben (S. 15, View from the Edge; S.39, Cyberpunk 2020). Yup, Regeln (!) für Romantik & Liebe. Wie viele traditionelle Rollenspiele kennt ihr, die dem Thema eine Mechanik und eine ganze Seite widmen? Wie viele bis 1988/90? Nicht nur, aber vor allem dieser Ast des Lifepaths ist einfach eine tolle Möglichkeit, rauszufinden ob der eigene Charakter mehr ist als ein eiskalter, cybergepumpter Prügelbot – eine Sache mit der sich gerade SF-Rollenspiele schwertun.
  2. Vor etwa einem Jahr bin ich bei rpg.net auf den besten theoretischen Beitrag zum Thema Cyberpunk-Rollenspiel – den zweitbesten, wenn man die Einleitung zu Remember Tomorrow als theoretischen Beitrag zählt – gestoßen: Einen kurzen Kommentar von Eric Brennan und dessen Diskussion auf therpgsite, die hervorragend wird, sobald die Grognards nach ein paar Seiten ihre Beißreflexe im Griff haben. Warum ich das erwähne? Brennan schreibt unter Anderem:

    “If you look at first edition Cyberpunk, the black box edition, you need to realize that what Pondsmith wanted to model was not necessarily Neuromancer, but Bubblegum Crisis (the original) and Streets of Fire. Go back and read it. It’s over-the-top, angsty, rebellious romance. He threw in the stuff about cyberdecks and cyberarms because they were hot and trendy and fit the genre, but his heart, from the fiction to the sample adventure to the characters and quotes, is all big hair and kissing in the rain.”

    Die Diskussion, wie richtig oder falsch Brennan damit liegt, hat zwar durchaus mit dem Karnevalsthema zu tun, würde aber von meiner Idee wegführen, Cyberpunks Love Lifepath genauer unter die Lupe zu nehmen. Beschränken wir uns also mal auf “big hair and kissing in the rain.” Dass damit nämlich die Seite zum ‘Romantic Life’ exakt wiedergegeben wird, erkennt man schon an dem sich leidenschaftlich-ostentativ küssenden Pärchen, das den Abschnitt im Original und 2020 illustriert. Überhaupt ist ostentativ wahrscheinlich das Stichwort, was Romantik & Liebe in Cyberpunk angeht.

“Before I put another notch in my lipstick case, you better make sure you put me in my place.”

Du hast also für ‘Life Events’ eine 7 oder 8 gewürfelt. Herzlichen Glückwunsch und willkommen in deinem ‘Romantic Life’. Der Lifepath hier ist nicht an Geschlechterrollen oder sexuelle Orientierung gebunden und seine Elemente fallen in zwei Kategorien: Tragische (d10=1-5) oder problembehaftete (d10=6-7) Liebesbeziehungen. Die restlichen 70% sind – zumindest was den Lifepath betrifft – unspektakuläre glückliche Beziehungen oder schnelle Affären und heiße Dates. Relevant sein können die natürlich trotzdem, nur stehen sie in Cyberpunk nicht im Mittelpunkt. Der durchschnittliche Cyberpunk-SC ist übrigens bei Spielbeginn 23 (2d6+16), womit er theoretisch bis zu siebenmal für sein Liebesleben würfeln kann. D.h. unter (interessanten) Umständen muss man hier sogar mit mehreren Beziehungen und Affären verschiedener Couleur jonglieren. Zu den beiden Kategorien:

Bei den tragischen Ereignissen wird so dick aufgetragen, dass ich mir ein Grinsen nicht verkneifen kann. Beispielsweise kann die geliebte Person gleich auf drei verschiedene Arten (Unfall, Suizid, Kampf (!)) zu Tode gekommen, wahnsinnig geworden oder gekidnapped worden sein. Für sich genommen wäre das die typische Dark and Troubled Past, wenn nicht eine weitere Tabelle die Möglichkeit böte, für die aktuell vorhandenen Gefühle zwischen den beiden Charakteren zu würfeln. Dadurch wird das Ganze komplexer – OK, bei einem toten Charakter muss man sich was überlegen, aber das Genre hält ja durchausentsprechende Optionen bereit – und bewegt sich so weg von der rührseligen Vorgeschichte hin zu einem aktiven Konflikt. Das gefällt mir allgemein am Besten am romantischen Ast des Lifepaths: Hier ist nichts eine bloße Notiz, ein Detail im Charakterhintergrund, das de facto keine Spielrelevanz hat, weil ich den Skillbonus dafür schon kassiert habe, das Geschehen Jahrzehnte her ist oder kaum Konfliktpotential bietet. Klar, übergehen kann man dramatische Auseinandersetzungen zwischen den (nicht mehr) Liebenden immer noch, Cyberpunk ist nicht Hillfolk. Aber es ist durchaus vorgesehen, sie bis zu einem gewissen Grad einzubauen und wenn nicht brodeln sie eben trotzdem unter der Oberfläche eines via Love Lifepath erzeugten Charakters. Ein praktisches Beispiel dafür liefert übrigens “Never Fade Away”, eine Art Einführungsgeschichte/-abenteuer, in dem Johnny Silverhand seine immer noch halb verliebte Ex Rogue um Hilfe bitten muss.

Die Tabelle mit den Beziehungsproblemen hat einen leichten Coming-of-Age Touch. 4 von 10 Möglichkeiten betreffen Streit in der Familie bzw. Clique. Die übrigen bieten Klassisches wie Trennung und Eifersucht. Das Ganze tendiert wie schon bei der tragischen Tabelle eher in eine oberflächliche, ein bisschen klischeehafte Richtung. Beschrieben wird zudem Verhalten, nicht die Gefühle und Motivationen dahinter. Trotzdem handelt es sich natürlich um ungelöste emotionale Konflikte, die den Beziehungstatus des Charakters auf ‘Es ist kompliziert’ setzen. Eine ‘Chekhov’s gun’ für Romantik & Liebe. Wer ist der Mann, den Razor Takahashi immer noch liebt, obwohl er seit Jahren im Trump-Yadav Detention Center einsitzt? Warum ist Sugar Blitz so eifersüchtig obwohl sie doch schon lange mit ihrem Freund Don Pesci zusammen ist? Oder anders: Wenn man den Lifepath benutzt, landet man auf Blechpirats Intensitätsskala verlässlich irgendwo zwischen Normal und Drama.

Wem sich allerdings bei der Vorstellung von Herzschmerz-Cyberpunks der Magen umdreht, für den gibt es zumindest eine Entwarnung. Denn hinter dem Lifepath steckt ursprünglich etwas ganz anderes…

Danger! Romance! Giant Robot Combat! – Ein historischer Exkurs.

Sein Essay “Love for Dice: Love, Sex, Romance and Reward in Tabletop Role-Playing Games” (Danke für den Hinweis @Contains Diseases!) führt Ian Sturrock “from an examination of traditional RPGs in which romance is a part of a wider story, to more experimental, nuanced, closely themed games.” Sturrock spricht dabei über D&D, Pendragon, Blue Rose und die Indies. In einer Darstellung mit Anspruch auf Vollständigkeit müsste man wohl ein weiteres (frühes) Rollenspiel, das sich ‘Romance’ auf die Fahnen geschrieben hatte, hinzufügen. Denn bevor Mike Pondsmith den Cyberpunk ins Rollenspiel brachte, war Mekton. Now, thousands of years ago… Quatsch!

Vorwärts gespult: 1987 erschien Mekton II und führte R. Talsorians Interlock System ein, das ein Jahr später auch das Regelgerüst für die Cyberpunk-Box bildete. Eben jenes Interlock Lifepath System, von dem die Rede ist und das sich in Mekton II und Cyberpunk kaum unterscheidet, basiert auf früheren Varianten von Mekton (Shannon Applecline: Designers & Dragons: The ’80s, S. 287), d.h. es ist ursprünglich entstanden, um Anime Abenteuer zu unterstützen, die sich laut Pondsmith mindestens so viel mit Intrigen und persönlichen Problemen (Romance!) beschäftigen sollten wie mit Mecha-Kampf (Mekton II, S. 2). Hätte Cyberpunk nun ohne den Einfluss von Mekton anders ausgesehen? Keine Ahnung. Vielleicht hat Pondsmith den Lifepath ja auch aus anderen Gründen so gestaltet, wie man ihn in Mekton II und Cyberpunk antrifft. Wenn man sich aber fragt, wie der Lifepath für Cyberpunk gedacht ist und was er fördern soll, dann hilft der Blick in Richtung Anime.

“Play it again, Sam”

Aus den 80ern zurück in die Zu… Gegenwart: Wie schlägt sich der Romantic Lifepath heute? Antwort: Gar nicht. Mir ist zumindest kein weiterer Lifepath bekannt, der Liebe & Romantik explizit berücksichtigt. Eine echte Ausnahmeerscheinung? Wer den Love Lifepath benutzen will sollte jedenfalls keine Angst vor Klischees und übertriebenen Charakterkonzepten haben. Wenn man davon ausgeht, dass Cyberpunks kein “mainstream, cookie-cutter, 2.4-children boring life” (Remember Tomorrow, S. 6) führen und mit den romantischen Klischees leben kann, dann scheint Cyberpunk gut aufgestellt zu sein. Wirklich dystopisch ist der Love Lifepath aber schon für die 80er Jahre nicht. Es stellt sich die Frage, wie das Liebesleben des 21. Jahrhunderts aussehen könnte, wenn es eine dystopische Entwicklung nimmt und wie ein Cyberpunk-Rollenspiel das spiegeln soll. Wohl eher nicht mit ‘fast affairs and hot dates.’

Für die leiseren Topoi muss man wiederum etwas umstellen. Gregor Hutton macht das mit seinen 10 Love Complications vor (Remember Tomorrow, S. 45). Diese Liste ist deutlich breiter aufgestellt als CP und extrem Noir-lastig – sie würde perfekt in Greg Stolzes A Dirty World passen. Interessanterweise nennt Pondsmith CP ja “Casablanca with Cyberware” (CP2020, S. 186). Dafür ist zumindest der Lifepath dann doch etwas deftig. Da passen die von Brennan bemühten Streets of Fire aka “Fiese Rocker haben meine egozentrische Ex entführt und eigentlich will ich sie gar nicht retten” besser.

Fazit für den Karneval

Der Love Lifepath aus Cyberpunk ist ein Beispiel dafür, wie man in einem traditionellen Rollenspiel Liebesbeziehungen zum Thema machen kann. Erstens: Sie überhaupt berücksichtigen. Cyberpunk gibt den Elementen des Lifepath zwar nicht im direkten Sinn mechanische Bedeutung, dennoch haben sie deutlich mehr Stellenwert und Zugkraft als ein bloßes Lippenbekenntnis à la 20 Fragen zu deinem Charakter. Ich würde mal vermuten, dass die meisten Leute Liebe & Romantik im Rollenspiel weniger ablehnend gegenüberstehen, wenn das Thema regeltechnisch verankert ist – sei es nur in Form eines Love Lifepath – und sie damit sicher sein können, dass das keine Schnapsidee ihrer SL, sondern tatsächlich so gedacht ist.

Zweitens: Drama, baby! Ungelöste Konflikte, emotionaler Einsatz, mehr als zwei Parteien im Spiel. Wenn zu Spielbeginn bereits über einen Love Lifepath klargestellt sind, dass das ‘fair game’ ist, dann kann die SL die SC damit konfrontieren und das Thema bleibt auf der Tagesordnung. Darin unterscheidet sich ein Setup via Love Lifepath nicht von Connections, Feinden et cetera, bei denen man ja auch erwartet, dass sie irgendwie interagieren. Besonders dynamisch wird es – und dafür eignet sich der Love Lifepath natürlich – wenn die (konfliktbeladenen) romantischen Beziehungen unter den SC geknüpft werden.

Zum Schluss noch eins: Wenn ihr diesen Sommer von der Welle neuer Cyberpunk-Rollenspiele überschwemmt werdet und The Sprawl, The Veil, Headspace oder Vurt spielt, vergesst Folgendes nicht: “There’s more to life than just combat and bad breaks. Romance is also part of living on the edge.”

Written by cyberpunk2020

July 21st, 2016 at 10:51 am

Übersicht für die wichtigsten Aktionen im Netz [Cyberpunk 2020]

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This post is in German. If you can read German,

please choose the German version of this blog.

Written by cyberpunk2020

May 13th, 2008 at 8:27 am

The evil guys – how to paint them black in a greyscale world

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Villians are difficult do create and play for an Cyberpunk 2020 GM. In D&D, a evil aura is all you need for the groups paladin to cry “I shall smite this evil” and a fight will occur. Which will be Level-appropriate. And be won by the group after having expended the precalculated amount of spells, magic item charges and hitpoints. Boring.

So how do you give your PCs a villian they will remember? When I was young, you could identify them rather easily. They wore a tie. This is no longer an option – I have to wear a tie at work myself. But then, I’m probably a villian, too. Only less well payed. And no, we don’t get any cool guns or explosives. Not even super-powers.

Where was I? Ah, right. Yax, over at dungeonmastering.com, wrote an D&D related article on how to greate a love-to-hate villain. Some stuff (also taken from the comments) might be useful for cyberpunk, too. In the comments I found

Make the villain an ally, until story arcs climax, then betrayal then return in reacuring arcs. Annoying, frustrating, and appealing. Plus, get one of the players intimatly connected, like a relative, or childhood friend or lover. thats a hard thing to kill.

Okay, that’s basic for us. What else is there? Lot of stuff that might be innovative for D&D, but not new for cyberpunk. A selection of the best ideas:

The love-to-hate-them villains should:

  1. Speak slowly. Very slowly. Or have any other annoying vocal habit.
  2. Be good. That villain is lawful and good, but stupid or manipulated so that he doesn’t realize he’s causing harm. It’s hard to deal with someone who well-meaning, but they’re still annoying.
  3. Have the villain send a thug to beat the tar out of one of the PCs – not permanently damage them but beat them into unconsciousness (if they can). Of course the villain has an alibi but everyone KNOWS it was his/her order.
  4. Have the villain steal a prized magic item from one of the PCs and then wear/use it publicly, much to the adoration and amusement of the commonors in town.

I would love to collect your tips on how to create the most memorable and well-hated villians for cyberpunk 2020 in the comments. Yes, comments in german are willkommen.

Written by cyberpunk2020

April 19th, 2008 at 8:46 am

Programming 108: It's the Law, 'punk!

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Programming 108: It’s the Law, ‘punk!

Snitch
CLASS: Alarm COST: 580eb
STRENGTH: 4 MU: 4
PROGRAMMING: 174 DIFFICULTY: 29
FUNCTION(S): Alarm
OPTION(S): Memory, Icon (superrealistic)
COST MULTIPLIER: x2 (Alarm x2)
ICON: Snitch has a database consisting of thousands of pictures. You nevah know who can be airin’ your dirty laundry.
DATA: After the intruding netrunner has been detected, the program will alert the sysop on duty so he can deal with the threat first hand.
Handcuffs
CLASS: Anti-Personnel COST: 7,000eb
STRENGTH: 3 MU: 4
PROGRAMMING:168 DIFFICULTY: 28
FUNCTION(S): Anti-Personnel Read the rest of this entry »

Programming 107

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Programming 107

Medusa
CLASS: Anti-Personnel COST: 11,250eb
STRENGTH: 5 MU: 7
PROGRAMMING: 258 DIFFICULTY: 43
FUNCTION(S): Anti-Personnel
OPTION(S): Movement Ability, Recognition, Conversational Ability, Pseudo-Intellect, Contextural Icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: A lovely young woman dressed in an elegant evening gown and the snakes that pose as her hair pulled back into a topknot. She speaks with a sultry voice, alluring the ‘runner to glance upon her magnificient beauty.
DATA: This was truly an interesting program to put together. She does 8d6 points of damage to the ‘runner while turning him/her Icon into a stone statue that will remain in the matrix where it was frozen.
Netmare
CLASS: Anti-Personnel COST: 7,000eb
STRENGTH: 6 MU: 4
PROGRAMMING: 168 DIFFICULTY: 28
FUNCTION(S): Anti-Personnel
OPTION(S): Contextural Icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: Whatever you’re afraid of, this program will construct an Icon to resemble that special someone or something that haunts your dreams. And in some cases, your every waking moment.
DATA: Everyone is afraid of something. This program will search your psyche until it uncovers that special something that causes even the most stout of heart to cringe in fear. For us netrunners, this program can be particularly unsettling. It can cause us to fear interfacing with Ma Matrix. Personally, if I can’t feel the loving touch of Ma Matrix at least once per day, I get mighty cranky. Whomever has fallen victim to this program must make a roll: Difficulty vs. 20. If the roll is failed, the person is incapable of performing their so-called duty for 1d10 minutes. Once this period has passed, a second roll is made. If this roll is passed, the person can perform as normal. If the second rolled failed, there is a 50% chance that that person ain’t nothing more than a blabbering idiot on the floor for 6d10 minutes. Or that person will become extremely violent for 6d10 in an attempt to escape his/her fear. Oh look. Here comes Max-Tac to handle your little psychotic episode.Whenever the victim of this program comes across the situation/person/what-have-you he/she/it fears, he/she/it must make a roll: Difficulty vs. 20. If the roll is passed, the victim can perform the task at hand. If the roll failed, the victim cannot perform the task needed to be done until they recover: Difficulty vs. 25. Awww. Havin’ another psychotic episode? Here comes Max-Tac to deal with it permanently.
Hydra of Domain
CLASS: Anti-Personnel, Detection COST: 24,000eb
STRENGTH: 5 MU: 8
PROGRAMMING: 288 DIFFICULTY: 48
FUNCTION(S): Anti-Personnel, Detection
OPTION(S): Movement Ability, Auto Re-Rez, Endurance, Contextural Icon
COST MULTIPLIER: x50 (Anti-Personnel x25, Detection x2)
ICON: A contextural Icon of an enormous creature with five heads and a twin tail.
DATA: This is a program that you don’t wanna be on the recieving end of. The program starts out with five heads and each auto re-rez causes a new head to grow. Example: the program starts with five head, then you hack one off. If the program re-rezzes, the original head and a new head will appear. Thus making a total of six heads. Each additional head after the fifth adds +1 to the program’s current STR. Six heads, STR: 6. Ten heads, STR: 10. There can only be a maximum of ten heads and a maximum STR of 10. Each attack against the netrunner will produce 1d6 per head. Oh my! That’s gonna leave a mark!
Wyvern
CLASS: Anti-Personnel, Detection COST: 22,500eb
STRENGTH: 5 MU: 7
PROGRAMMING: 270 DIFFICULTY: 45
FUNCTION(S): Anti-Personnel, Detection
OPTION(S): Memory, Endurance, Photorealistic Icon
COST MULTIPLIER: x50 (Anti-Personnel x25, Detection x2)
ICON: I took great pride and joy in creating this Icon. It is an adult wyvern. It looks as good as any tri-vid image you’re gonna find in the movie industry or generated on the Net.
DATA: What can be said about such a magnificient creature? Noble and majestic. Arrogant, proud, and aloof. Lord of all they survey and master of what they keep their lairs. They will do 5d10 points of damage to the netrunner that disturbs its lair.
Cloak of Invisibility
CLASS: Stealth COST: 540eb
STRENGTH: 4 MU: 4
PROGRAMMING: 162 DIFFICULTY: 27
FUNCTION(S): Stealth
OPTION(S): Invisibility, Superrealistic Icon
COST MULTIPLIER: x2 (Stealth x2)
ICON: A cloak made of the finest cloth euro can buy.
DATA: The best way to sneak around on the Net is not to let the enemy see ya.

Please also repeat lessons:

Written by cyberpunk2020

March 1st, 2008 at 8:34 am

Programming 106: Everyone's Kung Fu Fighting!

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Programming 106:
Everyone’s Kung Fu Fighting!

Clap of Thunder
CLASS: Anti-Personnel COST: 4,650eb
STRENGTH: 6 MU: 5
PROGRAMMING: 186 DIFFICULTY: 31
FUNCTION(S): Anti-Personnel
OPTION(S): Superrealistic Icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: A rippling wave of black electricity.
DATA: The Icon of the netrunner shouts, “Clap of thunder!”, then claps his/her hands together to cause the rippling effect in the ‘net. The attack will cause 4d6 points of neural damage to the target ‘runner and will push him/her back 1d6+1 spaces. Read the rest of this entry »

Written by cyberpunk2020

February 15th, 2008 at 10:48 am

Programming 105: It Ain't Over 'til the Fat Lady Sings!

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Programming 105: It Ain’t Over ’til the Fat Lady Sings!

Faceless Hunter
CLASS: Anti-Personnel COST: 15,250eb
STRENGTH: 8 MU: 11
PROGRAMMING: 366 DIFFICULTY: 61
FUNCTION(S): Anti-Personnel, Disguise
OPTION(S): Movement Ability, Trace, Auto Re-Rezz, Recognition, Invisibility, Memory, Speed, Endurance, Pseudo-Intellect, Superrealistic icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: A silver humanoid figure with no facial or sexual features to distinguish it. However, with its Disguise function it can assume the structure of any program or form of any netrunner it has come across in its past.
DATA: Keep your friends close and your enemies closer. Unfortunately, with a Faceless Hunter after you, you’ll never know which is which. Read the rest of this entry »

Written by cyberpunk2020

February 8th, 2008 at 8:32 am

Abenteuer: Der verfluchte Koffer

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Abenteuer: Der verfluchte Koffer

Autor: TheOzz

18.01.08, 16:47

Ist ein Szenario, welches ich gestern [17. Jan. 2008 – Die Redaktion] erfolgreich geleitet habe. (=> Erfolgreich: Spieler überlebt und Ziel erreicht.)

Einleitung

Night City: 3. Sept. 2020, 21 Uhr, ein beschissener Mittwoch, mit noch beschissenerem Wetter.
Die Stadt, die nie müde wird. Nie müde, dich zu ficken…
Dein Kopf beklagt sich noch über die Dosierung des Alks und der Designerdrogen vom gestrigem Tag. Der heftige Regen der rhythmisch gegen das verdreckte Fenster knallt ist auch nicht das Beste für deine Kopfschmerzen. Aber was zur Hölle hat dich Read the rest of this entry »

Written by cyberpunk2020

February 7th, 2008 at 8:16 am

Hello Kitty craze – the female 'punk no longer wears leather

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Damn, wasn’t I in love with tough Molly Millions when I read William Gibsons Neuromancer for the first time. Implanted Mirrorshades, Rippers under the fingernails and tight leather pants… he defined the look of tough ladies for ages. But these days, a girl with crowd approval needs to be cute. Even if you are a cyberpunk. Especially, if you’re a cyberpunk!

But we from www.cyberpunk2020.de are well aware of the difficulties to brave a dangerous dystopian world and look cute while firing an fully automated shotgun at a gang of cybercrazed boosters. We gave you the Hello Kitty assault rifle, a Hello Kitty handgun, and more pink guns than you can shake a stick at. But we realize that a gun is not the only fashion statement the female punk can make. You ladies are usually very interested in your fingernails, so we can help you there.

If that’s overdoing for you, check out these Hello Kitty Contact Lenses – they really freak me out!

Depending on the change in your pocket, there is cheaper or more expensive transport available for you. As you can see, the Hello Kitty franchise keeps the girl punk covered: Look cute while being deadlier then Molly Millions ever was!

Defending CP2020

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Many people think that Cyberpunk 2020 is outdated, because the game makes assumptions on the future that – meanwhile – have proven to be wrong.

That’s okay. Let them. They are right.

But: What can be done about that? There are three basic “roads” open to “revamp” or adjust Cyberpunk 2020 to keep it up with the pace of technology and society:

  1. Ignore the problem. Hey, to err is human. To ignore is divine. You can just say that Cyberpunk 2020 follows a timeline that may have been our own up until nineteen80something. But which went another way since then. This way you can just stick with the oversized mobile phones and the huge “computer in a suitcase” stuff from CP2020. Our world went iPod. CP2020 went Cyber. Deal with it – by not dealing with it.
  2. Revamp the system. This is the Cyb3rpunk way to go: Either redo the whole system (or use the HARDWIRED setting instead, which is less of a contradiction to our “real here and now”) or – if you don’t want to trash your ongoing CP2020 campaign – move the timeline ahead 5-10 years and use this “gap” to place historical events that explain the change in the setup (you can use the articles tagged “cyb3rpunk” on this website for inspiration).
  3. Use your imagination, dammit! “So a mobile phone costs over a hundred eb and still looks rather huge in CP2020? Well, players, of course you can have a sleek mobile phone for free from one of the corporations – but I thought we were playing CYBERPUNK here. And Edgerunners sure are paranoid, so they use “overexpensive” (and dead-ugly) mobile phones from a small manufacturer in some far-away land that doesn’t sell out its customers to the IRS and the LEDiv.” This third road is somewhat a mix of the 1st and 2nd way to handle “contradictions”. It’s not the most elegant (that would be totally revamping the setting) nor the most time-efficient (that would be to ignore everything), but it takes “the best of both worlds”. The only thing you have to do is take a fresh look at CP2020 tech and gear and make up explanations for seemingly (key word!) incorrect prices and stats. Memory Unit seem too small? “That’s 1 MU for Data PLUS the necessary encryption or license attachment”. Laptop computer seem too huge? “That’s because in 2020 you need extra powerful radio transmitters to cut through all the electronic smog”/”That’s including acid rain protection”/”That’s the model of the only independent manufacturer left in the ISA”/”That’s pimp style, because size DOES matter”.

Have fun!