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Romantik & Liebe – ein Gastbeitrag

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Ich präsentiere euch einen Gastbeitrag von Ucalegon zum Karneval der Rollenspielblogs “Romantik und Liebe”. Vielen Dank an Ucalegon!

Karneval der Rollenspielblogs: Romantik und Liebe

Romantik und Liebe

Nachdem sich Staub und Kampflärm des wieder einmal entlang der üblichen Fronten verlaufenen Straßenkriegs um das Thema gelichtet haben, steht die Idee für einen Beitrag – meinen ersten – zum Rollenspielkarneval “Romantik & Liebe” am lichtverschmutzten Nachthimmel wie die in verführerischem Neon leuchtende Werbetafel eines adblimp über dem Katowice retroplex:

Cyberpunk! Das Genre? Das Rollenspiel! Moment, sind die nicht beide tot und begraben? Was hat das bitte mit Romantik & Liebe zu tun? Und darf man als Shadowrun-sozialisierter gaijin, der die Bücher aus Pseudo-Nostalgie im Schrank stehen hat, überhaupt was dazu schreiben? Nein? Tja, ich mache es trotzdem. Suck it up honey.

Love Lifepath – Zwei Gründe für den Beitrag.

  1. Als Traveller-Fan war das Faszinierendste an Cyberpunk der Lifepath – vielleicht neben der Feststellung, dass man die blöden Elfen gar nicht braucht. Vor allem, weil er das genaue Gegenteil der klassischen Karriere(!)pfade aus Traveller ist. Überdreht und voller Klischees, aber auch individuelles Manifest statt trockenem curriculum vitae. Style, Familie, Feinde und – Achtung, Karnevalsthema – Liebesleben (S. 15, View from the Edge; S.39, Cyberpunk 2020). Yup, Regeln (!) für Romantik & Liebe. Wie viele traditionelle Rollenspiele kennt ihr, die dem Thema eine Mechanik und eine ganze Seite widmen? Wie viele bis 1988/90? Nicht nur, aber vor allem dieser Ast des Lifepaths ist einfach eine tolle Möglichkeit, rauszufinden ob der eigene Charakter mehr ist als ein eiskalter, cybergepumpter Prügelbot – eine Sache mit der sich gerade SF-Rollenspiele schwertun.
  2. Vor etwa einem Jahr bin ich bei rpg.net auf den besten theoretischen Beitrag zum Thema Cyberpunk-Rollenspiel – den zweitbesten, wenn man die Einleitung zu Remember Tomorrow als theoretischen Beitrag zählt – gestoßen: Einen kurzen Kommentar von Eric Brennan und dessen Diskussion auf therpgsite, die hervorragend wird, sobald die Grognards nach ein paar Seiten ihre Beißreflexe im Griff haben. Warum ich das erwähne? Brennan schreibt unter Anderem:

    “If you look at first edition Cyberpunk, the black box edition, you need to realize that what Pondsmith wanted to model was not necessarily Neuromancer, but Bubblegum Crisis (the original) and Streets of Fire. Go back and read it. It’s over-the-top, angsty, rebellious romance. He threw in the stuff about cyberdecks and cyberarms because they were hot and trendy and fit the genre, but his heart, from the fiction to the sample adventure to the characters and quotes, is all big hair and kissing in the rain.”

    Die Diskussion, wie richtig oder falsch Brennan damit liegt, hat zwar durchaus mit dem Karnevalsthema zu tun, würde aber von meiner Idee wegführen, Cyberpunks Love Lifepath genauer unter die Lupe zu nehmen. Beschränken wir uns also mal auf “big hair and kissing in the rain.” Dass damit nämlich die Seite zum ‘Romantic Life’ exakt wiedergegeben wird, erkennt man schon an dem sich leidenschaftlich-ostentativ küssenden Pärchen, das den Abschnitt im Original und 2020 illustriert. Überhaupt ist ostentativ wahrscheinlich das Stichwort, was Romantik & Liebe in Cyberpunk angeht.

“Before I put another notch in my lipstick case, you better make sure you put me in my place.”

Du hast also für ‘Life Events’ eine 7 oder 8 gewürfelt. Herzlichen Glückwunsch und willkommen in deinem ‘Romantic Life’. Der Lifepath hier ist nicht an Geschlechterrollen oder sexuelle Orientierung gebunden und seine Elemente fallen in zwei Kategorien: Tragische (d10=1-5) oder problembehaftete (d10=6-7) Liebesbeziehungen. Die restlichen 70% sind – zumindest was den Lifepath betrifft – unspektakuläre glückliche Beziehungen oder schnelle Affären und heiße Dates. Relevant sein können die natürlich trotzdem, nur stehen sie in Cyberpunk nicht im Mittelpunkt. Der durchschnittliche Cyberpunk-SC ist übrigens bei Spielbeginn 23 (2d6+16), womit er theoretisch bis zu siebenmal für sein Liebesleben würfeln kann. D.h. unter (interessanten) Umständen muss man hier sogar mit mehreren Beziehungen und Affären verschiedener Couleur jonglieren. Zu den beiden Kategorien:

Bei den tragischen Ereignissen wird so dick aufgetragen, dass ich mir ein Grinsen nicht verkneifen kann. Beispielsweise kann die geliebte Person gleich auf drei verschiedene Arten (Unfall, Suizid, Kampf (!)) zu Tode gekommen, wahnsinnig geworden oder gekidnapped worden sein. Für sich genommen wäre das die typische Dark and Troubled Past, wenn nicht eine weitere Tabelle die Möglichkeit böte, für die aktuell vorhandenen Gefühle zwischen den beiden Charakteren zu würfeln. Dadurch wird das Ganze komplexer – OK, bei einem toten Charakter muss man sich was überlegen, aber das Genre hält ja durchausentsprechende Optionen bereit – und bewegt sich so weg von der rührseligen Vorgeschichte hin zu einem aktiven Konflikt. Das gefällt mir allgemein am Besten am romantischen Ast des Lifepaths: Hier ist nichts eine bloße Notiz, ein Detail im Charakterhintergrund, das de facto keine Spielrelevanz hat, weil ich den Skillbonus dafür schon kassiert habe, das Geschehen Jahrzehnte her ist oder kaum Konfliktpotential bietet. Klar, übergehen kann man dramatische Auseinandersetzungen zwischen den (nicht mehr) Liebenden immer noch, Cyberpunk ist nicht Hillfolk. Aber es ist durchaus vorgesehen, sie bis zu einem gewissen Grad einzubauen und wenn nicht brodeln sie eben trotzdem unter der Oberfläche eines via Love Lifepath erzeugten Charakters. Ein praktisches Beispiel dafür liefert übrigens “Never Fade Away”, eine Art Einführungsgeschichte/-abenteuer, in dem Johnny Silverhand seine immer noch halb verliebte Ex Rogue um Hilfe bitten muss.

Die Tabelle mit den Beziehungsproblemen hat einen leichten Coming-of-Age Touch. 4 von 10 Möglichkeiten betreffen Streit in der Familie bzw. Clique. Die übrigen bieten Klassisches wie Trennung und Eifersucht. Das Ganze tendiert wie schon bei der tragischen Tabelle eher in eine oberflächliche, ein bisschen klischeehafte Richtung. Beschrieben wird zudem Verhalten, nicht die Gefühle und Motivationen dahinter. Trotzdem handelt es sich natürlich um ungelöste emotionale Konflikte, die den Beziehungstatus des Charakters auf ‘Es ist kompliziert’ setzen. Eine ‘Chekhov’s gun’ für Romantik & Liebe. Wer ist der Mann, den Razor Takahashi immer noch liebt, obwohl er seit Jahren im Trump-Yadav Detention Center einsitzt? Warum ist Sugar Blitz so eifersüchtig obwohl sie doch schon lange mit ihrem Freund Don Pesci zusammen ist? Oder anders: Wenn man den Lifepath benutzt, landet man auf Blechpirats Intensitätsskala verlässlich irgendwo zwischen Normal und Drama.

Wem sich allerdings bei der Vorstellung von Herzschmerz-Cyberpunks der Magen umdreht, für den gibt es zumindest eine Entwarnung. Denn hinter dem Lifepath steckt ursprünglich etwas ganz anderes…

Danger! Romance! Giant Robot Combat! – Ein historischer Exkurs.

Sein Essay “Love for Dice: Love, Sex, Romance and Reward in Tabletop Role-Playing Games” (Danke für den Hinweis @Contains Diseases!) führt Ian Sturrock “from an examination of traditional RPGs in which romance is a part of a wider story, to more experimental, nuanced, closely themed games.” Sturrock spricht dabei über D&D, Pendragon, Blue Rose und die Indies. In einer Darstellung mit Anspruch auf Vollständigkeit müsste man wohl ein weiteres (frühes) Rollenspiel, das sich ‘Romance’ auf die Fahnen geschrieben hatte, hinzufügen. Denn bevor Mike Pondsmith den Cyberpunk ins Rollenspiel brachte, war Mekton. Now, thousands of years ago… Quatsch!

Vorwärts gespult: 1987 erschien Mekton II und führte R. Talsorians Interlock System ein, das ein Jahr später auch das Regelgerüst für die Cyberpunk-Box bildete. Eben jenes Interlock Lifepath System, von dem die Rede ist und das sich in Mekton II und Cyberpunk kaum unterscheidet, basiert auf früheren Varianten von Mekton (Shannon Applecline: Designers & Dragons: The ’80s, S. 287), d.h. es ist ursprünglich entstanden, um Anime Abenteuer zu unterstützen, die sich laut Pondsmith mindestens so viel mit Intrigen und persönlichen Problemen (Romance!) beschäftigen sollten wie mit Mecha-Kampf (Mekton II, S. 2). Hätte Cyberpunk nun ohne den Einfluss von Mekton anders ausgesehen? Keine Ahnung. Vielleicht hat Pondsmith den Lifepath ja auch aus anderen Gründen so gestaltet, wie man ihn in Mekton II und Cyberpunk antrifft. Wenn man sich aber fragt, wie der Lifepath für Cyberpunk gedacht ist und was er fördern soll, dann hilft der Blick in Richtung Anime.

“Play it again, Sam”

Aus den 80ern zurück in die Zu… Gegenwart: Wie schlägt sich der Romantic Lifepath heute? Antwort: Gar nicht. Mir ist zumindest kein weiterer Lifepath bekannt, der Liebe & Romantik explizit berücksichtigt. Eine echte Ausnahmeerscheinung? Wer den Love Lifepath benutzen will sollte jedenfalls keine Angst vor Klischees und übertriebenen Charakterkonzepten haben. Wenn man davon ausgeht, dass Cyberpunks kein “mainstream, cookie-cutter, 2.4-children boring life” (Remember Tomorrow, S. 6) führen und mit den romantischen Klischees leben kann, dann scheint Cyberpunk gut aufgestellt zu sein. Wirklich dystopisch ist der Love Lifepath aber schon für die 80er Jahre nicht. Es stellt sich die Frage, wie das Liebesleben des 21. Jahrhunderts aussehen könnte, wenn es eine dystopische Entwicklung nimmt und wie ein Cyberpunk-Rollenspiel das spiegeln soll. Wohl eher nicht mit ‘fast affairs and hot dates.’

Für die leiseren Topoi muss man wiederum etwas umstellen. Gregor Hutton macht das mit seinen 10 Love Complications vor (Remember Tomorrow, S. 45). Diese Liste ist deutlich breiter aufgestellt als CP und extrem Noir-lastig – sie würde perfekt in Greg Stolzes A Dirty World passen. Interessanterweise nennt Pondsmith CP ja “Casablanca with Cyberware” (CP2020, S. 186). Dafür ist zumindest der Lifepath dann doch etwas deftig. Da passen die von Brennan bemühten Streets of Fire aka “Fiese Rocker haben meine egozentrische Ex entführt und eigentlich will ich sie gar nicht retten” besser.

Fazit für den Karneval

Der Love Lifepath aus Cyberpunk ist ein Beispiel dafür, wie man in einem traditionellen Rollenspiel Liebesbeziehungen zum Thema machen kann. Erstens: Sie überhaupt berücksichtigen. Cyberpunk gibt den Elementen des Lifepath zwar nicht im direkten Sinn mechanische Bedeutung, dennoch haben sie deutlich mehr Stellenwert und Zugkraft als ein bloßes Lippenbekenntnis à la 20 Fragen zu deinem Charakter. Ich würde mal vermuten, dass die meisten Leute Liebe & Romantik im Rollenspiel weniger ablehnend gegenüberstehen, wenn das Thema regeltechnisch verankert ist – sei es nur in Form eines Love Lifepath – und sie damit sicher sein können, dass das keine Schnapsidee ihrer SL, sondern tatsächlich so gedacht ist.

Zweitens: Drama, baby! Ungelöste Konflikte, emotionaler Einsatz, mehr als zwei Parteien im Spiel. Wenn zu Spielbeginn bereits über einen Love Lifepath klargestellt sind, dass das ‘fair game’ ist, dann kann die SL die SC damit konfrontieren und das Thema bleibt auf der Tagesordnung. Darin unterscheidet sich ein Setup via Love Lifepath nicht von Connections, Feinden et cetera, bei denen man ja auch erwartet, dass sie irgendwie interagieren. Besonders dynamisch wird es – und dafür eignet sich der Love Lifepath natürlich – wenn die (konfliktbeladenen) romantischen Beziehungen unter den SC geknüpft werden.

Zum Schluss noch eins: Wenn ihr diesen Sommer von der Welle neuer Cyberpunk-Rollenspiele überschwemmt werdet und The Sprawl, The Veil, Headspace oder Vurt spielt, vergesst Folgendes nicht: “There’s more to life than just combat and bad breaks. Romance is also part of living on the edge.”

Written by cyberpunk2020

July 21st, 2016 at 10:51 am

Wann kommt das neue deutsche Cyberpunk 2020?

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Das neue Cyberpunk 2020 RegelwerkBei den Blutschwertern wird heftig gerätselt, wobei der eine oder andere Diskutant offenbar über Insiderwissen verfügt.

Games-In selbst wirbt schon ganz massiv auf der Website und kündigt an, dass Werk sei im Druck. Preis oder Vorbestellmöglichkeit habe ich aber nicht entdecken können. Das ist seltsam, den bei Druckbeginn sollten die Kalkulationsgrundlagen so langsam mal feststehen.

Auf der Cyberpunk 2020 Seite von Games In ist zudem ein missglücktes Karussell (oder soll es eine Revolvertrommel sein? HÄßLICH! Und auch noch Flash – bäh.) mit kostenlosen Downloads zu finden. Dabei handelt es sich allerdings nur um Charakterbögen / Datenfestungsbögen / ACPA-Bögen usw. – der Charakterbogen (versteckt als Charakter HC) ist aber ganz ansehnlich geworden.

Das Drucken des GRW kann zugegebenermaßen dauern. Aber im Mai das neue Buch – wäre super. Warum darf ich nicht vorbestellen? Bei wissenschaftlichen Fachbüchern geht das oft schon, bevor der Autor überhaupt ein Manuskript abgegeben hat!

Naja, wenn nur endlich erscheint… Rabenaas hats dann bestimmt wieder vor mir besprochen, aber selbst dass kann meiner Freude dann keinen Abbruch mehr tun.

Cyberpunk is dead? Haha. Danke Games-In.

Written by cyberpunk2020

May 7th, 2008 at 2:38 pm

The evil guys – how to paint them black in a greyscale world

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Villians are difficult do create and play for an Cyberpunk 2020 GM. In D&D, a evil aura is all you need for the groups paladin to cry “I shall smite this evil” and a fight will occur. Which will be Level-appropriate. And be won by the group after having expended the precalculated amount of spells, magic item charges and hitpoints. Boring.

So how do you give your PCs a villian they will remember? When I was young, you could identify them rather easily. They wore a tie. This is no longer an option – I have to wear a tie at work myself. But then, I’m probably a villian, too. Only less well payed. And no, we don’t get any cool guns or explosives. Not even super-powers.

Where was I? Ah, right. Yax, over at dungeonmastering.com, wrote an D&D related article on how to greate a love-to-hate villain. Some stuff (also taken from the comments) might be useful for cyberpunk, too. In the comments I found

Make the villain an ally, until story arcs climax, then betrayal then return in reacuring arcs. Annoying, frustrating, and appealing. Plus, get one of the players intimatly connected, like a relative, or childhood friend or lover. thats a hard thing to kill.

Okay, that’s basic for us. What else is there? Lot of stuff that might be innovative for D&D, but not new for cyberpunk. A selection of the best ideas:

The love-to-hate-them villains should:

  1. Speak slowly. Very slowly. Or have any other annoying vocal habit.
  2. Be good. That villain is lawful and good, but stupid or manipulated so that he doesn’t realize he’s causing harm. It’s hard to deal with someone who well-meaning, but they’re still annoying.
  3. Have the villain send a thug to beat the tar out of one of the PCs – not permanently damage them but beat them into unconsciousness (if they can). Of course the villain has an alibi but everyone KNOWS it was his/her order.
  4. Have the villain steal a prized magic item from one of the PCs and then wear/use it publicly, much to the adoration and amusement of the commonors in town.

I would love to collect your tips on how to create the most memorable and well-hated villians for cyberpunk 2020 in the comments. Yes, comments in german are willkommen.

Written by cyberpunk2020

April 19th, 2008 at 8:46 am

Programming 108: It's the Law, 'punk!

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Programming 108: It’s the Law, ‘punk!

Snitch
CLASS: Alarm COST: 580eb
STRENGTH: 4 MU: 4
PROGRAMMING: 174 DIFFICULTY: 29
FUNCTION(S): Alarm
OPTION(S): Memory, Icon (superrealistic)
COST MULTIPLIER: x2 (Alarm x2)
ICON: Snitch has a database consisting of thousands of pictures. You nevah know who can be airin’ your dirty laundry.
DATA: After the intruding netrunner has been detected, the program will alert the sysop on duty so he can deal with the threat first hand.
Handcuffs
CLASS: Anti-Personnel COST: 7,000eb
STRENGTH: 3 MU: 4
PROGRAMMING:168 DIFFICULTY: 28
FUNCTION(S): Anti-Personnel Read the rest of this entry »

Future Soldier

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ffw.jpgYou may have heard one bit or the other about the “Future Combat System” project of the US military. Now, there is a new and completed article in the English wikipedia that gives a good overview about the current development of the Future Combat System and the very heart of it, the Future Force Warrior:

The Future Force Warrior project seeks to create a lightweight, fully integrated infantryman combat system. (…) (It) envisions the radical use of technologies such as nanotechnology, artificial powered exoskeletons, and magnetorheological fluid based body armor to provide the infantry with significantly higher force multiplier than the opposing force. (…)

The first phase of the project involves a development of the technologies to help reduce the soldier’s fighting load and power requirements and improving the soldier’s protection, lethality, and environmental and situational awareness, with planned deployment in 2010, to serve the Army’s short-term needs. The Army’s plan is to introduce the subsystems in “spirals” every two years, instead of one large rollout every ten years. The U.S. military hopes to develop a fully realized end product sometime in 2032, incorporating research from U.C. Berkeley’s BLEEX exoskeleton project and the Massachusetts Institute of Technology’s Institute for Soldier Nanotechnologies into a final design.

Written by rabenaas

March 10th, 2008 at 8:17 am

Killer Robots

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I guess the next time my PCs are going to infiltrate some corp compound, they will meet this little enemy:

Killer Robots will kill you

I’m at a loss to stat this thing. Speed maybe 20 km/h? Would that gun be a 7.62? Looks like it carries at least a 100 rounds. I would give it a 10+d10 to attack and 7+d10 for Initiative. Remotely controlled it would gain the skill of the operator. A netrunner could hijack it, if the right controller program is available.

Written by cyberpunk2020

March 9th, 2008 at 8:43 am

Programming 107

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Programming 107

Medusa
CLASS: Anti-Personnel COST: 11,250eb
STRENGTH: 5 MU: 7
PROGRAMMING: 258 DIFFICULTY: 43
FUNCTION(S): Anti-Personnel
OPTION(S): Movement Ability, Recognition, Conversational Ability, Pseudo-Intellect, Contextural Icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: A lovely young woman dressed in an elegant evening gown and the snakes that pose as her hair pulled back into a topknot. She speaks with a sultry voice, alluring the ‘runner to glance upon her magnificient beauty.
DATA: This was truly an interesting program to put together. She does 8d6 points of damage to the ‘runner while turning him/her Icon into a stone statue that will remain in the matrix where it was frozen.
Netmare
CLASS: Anti-Personnel COST: 7,000eb
STRENGTH: 6 MU: 4
PROGRAMMING: 168 DIFFICULTY: 28
FUNCTION(S): Anti-Personnel
OPTION(S): Contextural Icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: Whatever you’re afraid of, this program will construct an Icon to resemble that special someone or something that haunts your dreams. And in some cases, your every waking moment.
DATA: Everyone is afraid of something. This program will search your psyche until it uncovers that special something that causes even the most stout of heart to cringe in fear. For us netrunners, this program can be particularly unsettling. It can cause us to fear interfacing with Ma Matrix. Personally, if I can’t feel the loving touch of Ma Matrix at least once per day, I get mighty cranky. Whomever has fallen victim to this program must make a roll: Difficulty vs. 20. If the roll is failed, the person is incapable of performing their so-called duty for 1d10 minutes. Once this period has passed, a second roll is made. If this roll is passed, the person can perform as normal. If the second rolled failed, there is a 50% chance that that person ain’t nothing more than a blabbering idiot on the floor for 6d10 minutes. Or that person will become extremely violent for 6d10 in an attempt to escape his/her fear. Oh look. Here comes Max-Tac to handle your little psychotic episode.Whenever the victim of this program comes across the situation/person/what-have-you he/she/it fears, he/she/it must make a roll: Difficulty vs. 20. If the roll is passed, the victim can perform the task at hand. If the roll failed, the victim cannot perform the task needed to be done until they recover: Difficulty vs. 25. Awww. Havin’ another psychotic episode? Here comes Max-Tac to deal with it permanently.
Hydra of Domain
CLASS: Anti-Personnel, Detection COST: 24,000eb
STRENGTH: 5 MU: 8
PROGRAMMING: 288 DIFFICULTY: 48
FUNCTION(S): Anti-Personnel, Detection
OPTION(S): Movement Ability, Auto Re-Rez, Endurance, Contextural Icon
COST MULTIPLIER: x50 (Anti-Personnel x25, Detection x2)
ICON: A contextural Icon of an enormous creature with five heads and a twin tail.
DATA: This is a program that you don’t wanna be on the recieving end of. The program starts out with five heads and each auto re-rez causes a new head to grow. Example: the program starts with five head, then you hack one off. If the program re-rezzes, the original head and a new head will appear. Thus making a total of six heads. Each additional head after the fifth adds +1 to the program’s current STR. Six heads, STR: 6. Ten heads, STR: 10. There can only be a maximum of ten heads and a maximum STR of 10. Each attack against the netrunner will produce 1d6 per head. Oh my! That’s gonna leave a mark!
Wyvern
CLASS: Anti-Personnel, Detection COST: 22,500eb
STRENGTH: 5 MU: 7
PROGRAMMING: 270 DIFFICULTY: 45
FUNCTION(S): Anti-Personnel, Detection
OPTION(S): Memory, Endurance, Photorealistic Icon
COST MULTIPLIER: x50 (Anti-Personnel x25, Detection x2)
ICON: I took great pride and joy in creating this Icon. It is an adult wyvern. It looks as good as any tri-vid image you’re gonna find in the movie industry or generated on the Net.
DATA: What can be said about such a magnificient creature? Noble and majestic. Arrogant, proud, and aloof. Lord of all they survey and master of what they keep their lairs. They will do 5d10 points of damage to the netrunner that disturbs its lair.
Cloak of Invisibility
CLASS: Stealth COST: 540eb
STRENGTH: 4 MU: 4
PROGRAMMING: 162 DIFFICULTY: 27
FUNCTION(S): Stealth
OPTION(S): Invisibility, Superrealistic Icon
COST MULTIPLIER: x2 (Stealth x2)
ICON: A cloak made of the finest cloth euro can buy.
DATA: The best way to sneak around on the Net is not to let the enemy see ya.

Please also repeat lessons:

Written by cyberpunk2020

March 1st, 2008 at 8:34 am

Dystopian Future visions only on economic heights!

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Cirlot and I are just now discussing why cyberpunk seems to be big in Germany, but not in the US. I think it has something to do with economic circles and the fact that Germanys more advanced social security system prevented the necessary angst till now (Germany just saw a massive decrease in social security in the last years. We are back to public soup kitchens!)

Looks like I’m wrong! io9 (I talked about that fantastic blog already) has created this wonderful graph:

When The Economy Booms, Dystopias Rule

(click for larger image)

Charlie Jane Anders thinks

So what’s going on here? A few explanations suggest themselves. Movie execs may greenlight dystopian films during economic downturns, and their immediate aftermath, but it may take a few years for those films to work their way through the development process and hit your screens. But it’s also possible that when things are at their brightest economically, people feel the most insecure because they know the good times won’t last forever. So boom times are when people most need stories about people surviving the bad times. Or maybe it’s just that film-makers are a contrary bunch, who want to rub your face in the dirt just when you’re feeling your brightest.

So what? Even I’m sometimes wrong. Please don’t tell my girlfriend.

Written by cyberpunk2020

February 23rd, 2008 at 10:40 am

Programming 106: Everyone's Kung Fu Fighting!

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Programming 106:
Everyone’s Kung Fu Fighting!

Clap of Thunder
CLASS: Anti-Personnel COST: 4,650eb
STRENGTH: 6 MU: 5
PROGRAMMING: 186 DIFFICULTY: 31
FUNCTION(S): Anti-Personnel
OPTION(S): Superrealistic Icon
COST MULTIPLIER: x25 (Anti-Personnel x25)
ICON: A rippling wave of black electricity.
DATA: The Icon of the netrunner shouts, “Clap of thunder!”, then claps his/her hands together to cause the rippling effect in the ‘net. The attack will cause 4d6 points of neural damage to the target ‘runner and will push him/her back 1d6+1 spaces. Read the rest of this entry »

Written by cyberpunk2020

February 15th, 2008 at 10:48 am

Cyb3rpunk | New State City Setting

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cyb3rpunklogo.png

[ newstate, i.s.a. ]

Newstate ist der neueste Staat der Incorporated States of America (I.S.A.). Er entstand aus der Zwangsvereinigung verschiedener vormals getrennter Staaten im Nordosten des Landes zum Zwecke einer “Revitalisierung” der seit Jahrzehnten von Krisen geschüttelten und im Niedergang begriffenen Vorzeige-Region der alten USA.Speziell der Niedergang New Yorks im Nachgang des nuklearen Terroranschlages und das desaströse Ende der Arkologieprojekte während des Zusammenbruchs haben zum faktischen Ende des Wirtschaftsstandorts Nordost Read the rest of this entry »

Written by rabenaas

February 10th, 2008 at 11:50 am