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Romantik & Liebe – ein Gastbeitrag

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Ich präsentiere euch einen Gastbeitrag von Ucalegon zum Karneval der Rollenspielblogs “Romantik und Liebe”. Vielen Dank an Ucalegon!

Karneval der Rollenspielblogs: Romantik und Liebe

Romantik und Liebe

Nachdem sich Staub und Kampflärm des wieder einmal entlang der üblichen Fronten verlaufenen Straßenkriegs um das Thema gelichtet haben, steht die Idee für einen Beitrag – meinen ersten – zum Rollenspielkarneval “Romantik & Liebe” am lichtverschmutzten Nachthimmel wie die in verführerischem Neon leuchtende Werbetafel eines adblimp über dem Katowice retroplex:

Cyberpunk! Das Genre? Das Rollenspiel! Moment, sind die nicht beide tot und begraben? Was hat das bitte mit Romantik & Liebe zu tun? Und darf man als Shadowrun-sozialisierter gaijin, der die Bücher aus Pseudo-Nostalgie im Schrank stehen hat, überhaupt was dazu schreiben? Nein? Tja, ich mache es trotzdem. Suck it up honey.

Love Lifepath – Zwei Gründe für den Beitrag.

  1. Als Traveller-Fan war das Faszinierendste an Cyberpunk der Lifepath – vielleicht neben der Feststellung, dass man die blöden Elfen gar nicht braucht. Vor allem, weil er das genaue Gegenteil der klassischen Karriere(!)pfade aus Traveller ist. Überdreht und voller Klischees, aber auch individuelles Manifest statt trockenem curriculum vitae. Style, Familie, Feinde und – Achtung, Karnevalsthema – Liebesleben (S. 15, View from the Edge; S.39, Cyberpunk 2020). Yup, Regeln (!) für Romantik & Liebe. Wie viele traditionelle Rollenspiele kennt ihr, die dem Thema eine Mechanik und eine ganze Seite widmen? Wie viele bis 1988/90? Nicht nur, aber vor allem dieser Ast des Lifepaths ist einfach eine tolle Möglichkeit, rauszufinden ob der eigene Charakter mehr ist als ein eiskalter, cybergepumpter Prügelbot – eine Sache mit der sich gerade SF-Rollenspiele schwertun.
  2. Vor etwa einem Jahr bin ich bei rpg.net auf den besten theoretischen Beitrag zum Thema Cyberpunk-Rollenspiel – den zweitbesten, wenn man die Einleitung zu Remember Tomorrow als theoretischen Beitrag zählt – gestoßen: Einen kurzen Kommentar von Eric Brennan und dessen Diskussion auf therpgsite, die hervorragend wird, sobald die Grognards nach ein paar Seiten ihre Beißreflexe im Griff haben. Warum ich das erwähne? Brennan schreibt unter Anderem:

    “If you look at first edition Cyberpunk, the black box edition, you need to realize that what Pondsmith wanted to model was not necessarily Neuromancer, but Bubblegum Crisis (the original) and Streets of Fire. Go back and read it. It’s over-the-top, angsty, rebellious romance. He threw in the stuff about cyberdecks and cyberarms because they were hot and trendy and fit the genre, but his heart, from the fiction to the sample adventure to the characters and quotes, is all big hair and kissing in the rain.”

    Die Diskussion, wie richtig oder falsch Brennan damit liegt, hat zwar durchaus mit dem Karnevalsthema zu tun, würde aber von meiner Idee wegführen, Cyberpunks Love Lifepath genauer unter die Lupe zu nehmen. Beschränken wir uns also mal auf “big hair and kissing in the rain.” Dass damit nämlich die Seite zum ‘Romantic Life’ exakt wiedergegeben wird, erkennt man schon an dem sich leidenschaftlich-ostentativ küssenden Pärchen, das den Abschnitt im Original und 2020 illustriert. Überhaupt ist ostentativ wahrscheinlich das Stichwort, was Romantik & Liebe in Cyberpunk angeht.

“Before I put another notch in my lipstick case, you better make sure you put me in my place.”

Du hast also für ‘Life Events’ eine 7 oder 8 gewürfelt. Herzlichen Glückwunsch und willkommen in deinem ‘Romantic Life’. Der Lifepath hier ist nicht an Geschlechterrollen oder sexuelle Orientierung gebunden und seine Elemente fallen in zwei Kategorien: Tragische (d10=1-5) oder problembehaftete (d10=6-7) Liebesbeziehungen. Die restlichen 70% sind – zumindest was den Lifepath betrifft – unspektakuläre glückliche Beziehungen oder schnelle Affären und heiße Dates. Relevant sein können die natürlich trotzdem, nur stehen sie in Cyberpunk nicht im Mittelpunkt. Der durchschnittliche Cyberpunk-SC ist übrigens bei Spielbeginn 23 (2d6+16), womit er theoretisch bis zu siebenmal für sein Liebesleben würfeln kann. D.h. unter (interessanten) Umständen muss man hier sogar mit mehreren Beziehungen und Affären verschiedener Couleur jonglieren. Zu den beiden Kategorien:

Bei den tragischen Ereignissen wird so dick aufgetragen, dass ich mir ein Grinsen nicht verkneifen kann. Beispielsweise kann die geliebte Person gleich auf drei verschiedene Arten (Unfall, Suizid, Kampf (!)) zu Tode gekommen, wahnsinnig geworden oder gekidnapped worden sein. Für sich genommen wäre das die typische Dark and Troubled Past, wenn nicht eine weitere Tabelle die Möglichkeit böte, für die aktuell vorhandenen Gefühle zwischen den beiden Charakteren zu würfeln. Dadurch wird das Ganze komplexer – OK, bei einem toten Charakter muss man sich was überlegen, aber das Genre hält ja durchausentsprechende Optionen bereit – und bewegt sich so weg von der rührseligen Vorgeschichte hin zu einem aktiven Konflikt. Das gefällt mir allgemein am Besten am romantischen Ast des Lifepaths: Hier ist nichts eine bloße Notiz, ein Detail im Charakterhintergrund, das de facto keine Spielrelevanz hat, weil ich den Skillbonus dafür schon kassiert habe, das Geschehen Jahrzehnte her ist oder kaum Konfliktpotential bietet. Klar, übergehen kann man dramatische Auseinandersetzungen zwischen den (nicht mehr) Liebenden immer noch, Cyberpunk ist nicht Hillfolk. Aber es ist durchaus vorgesehen, sie bis zu einem gewissen Grad einzubauen und wenn nicht brodeln sie eben trotzdem unter der Oberfläche eines via Love Lifepath erzeugten Charakters. Ein praktisches Beispiel dafür liefert übrigens “Never Fade Away”, eine Art Einführungsgeschichte/-abenteuer, in dem Johnny Silverhand seine immer noch halb verliebte Ex Rogue um Hilfe bitten muss.

Die Tabelle mit den Beziehungsproblemen hat einen leichten Coming-of-Age Touch. 4 von 10 Möglichkeiten betreffen Streit in der Familie bzw. Clique. Die übrigen bieten Klassisches wie Trennung und Eifersucht. Das Ganze tendiert wie schon bei der tragischen Tabelle eher in eine oberflächliche, ein bisschen klischeehafte Richtung. Beschrieben wird zudem Verhalten, nicht die Gefühle und Motivationen dahinter. Trotzdem handelt es sich natürlich um ungelöste emotionale Konflikte, die den Beziehungstatus des Charakters auf ‘Es ist kompliziert’ setzen. Eine ‘Chekhov’s gun’ für Romantik & Liebe. Wer ist der Mann, den Razor Takahashi immer noch liebt, obwohl er seit Jahren im Trump-Yadav Detention Center einsitzt? Warum ist Sugar Blitz so eifersüchtig obwohl sie doch schon lange mit ihrem Freund Don Pesci zusammen ist? Oder anders: Wenn man den Lifepath benutzt, landet man auf Blechpirats Intensitätsskala verlässlich irgendwo zwischen Normal und Drama.

Wem sich allerdings bei der Vorstellung von Herzschmerz-Cyberpunks der Magen umdreht, für den gibt es zumindest eine Entwarnung. Denn hinter dem Lifepath steckt ursprünglich etwas ganz anderes…

Danger! Romance! Giant Robot Combat! – Ein historischer Exkurs.

Sein Essay “Love for Dice: Love, Sex, Romance and Reward in Tabletop Role-Playing Games” (Danke für den Hinweis @Contains Diseases!) führt Ian Sturrock “from an examination of traditional RPGs in which romance is a part of a wider story, to more experimental, nuanced, closely themed games.” Sturrock spricht dabei über D&D, Pendragon, Blue Rose und die Indies. In einer Darstellung mit Anspruch auf Vollständigkeit müsste man wohl ein weiteres (frühes) Rollenspiel, das sich ‘Romance’ auf die Fahnen geschrieben hatte, hinzufügen. Denn bevor Mike Pondsmith den Cyberpunk ins Rollenspiel brachte, war Mekton. Now, thousands of years ago… Quatsch!

Vorwärts gespult: 1987 erschien Mekton II und führte R. Talsorians Interlock System ein, das ein Jahr später auch das Regelgerüst für die Cyberpunk-Box bildete. Eben jenes Interlock Lifepath System, von dem die Rede ist und das sich in Mekton II und Cyberpunk kaum unterscheidet, basiert auf früheren Varianten von Mekton (Shannon Applecline: Designers & Dragons: The ’80s, S. 287), d.h. es ist ursprünglich entstanden, um Anime Abenteuer zu unterstützen, die sich laut Pondsmith mindestens so viel mit Intrigen und persönlichen Problemen (Romance!) beschäftigen sollten wie mit Mecha-Kampf (Mekton II, S. 2). Hätte Cyberpunk nun ohne den Einfluss von Mekton anders ausgesehen? Keine Ahnung. Vielleicht hat Pondsmith den Lifepath ja auch aus anderen Gründen so gestaltet, wie man ihn in Mekton II und Cyberpunk antrifft. Wenn man sich aber fragt, wie der Lifepath für Cyberpunk gedacht ist und was er fördern soll, dann hilft der Blick in Richtung Anime.

“Play it again, Sam”

Aus den 80ern zurück in die Zu… Gegenwart: Wie schlägt sich der Romantic Lifepath heute? Antwort: Gar nicht. Mir ist zumindest kein weiterer Lifepath bekannt, der Liebe & Romantik explizit berücksichtigt. Eine echte Ausnahmeerscheinung? Wer den Love Lifepath benutzen will sollte jedenfalls keine Angst vor Klischees und übertriebenen Charakterkonzepten haben. Wenn man davon ausgeht, dass Cyberpunks kein “mainstream, cookie-cutter, 2.4-children boring life” (Remember Tomorrow, S. 6) führen und mit den romantischen Klischees leben kann, dann scheint Cyberpunk gut aufgestellt zu sein. Wirklich dystopisch ist der Love Lifepath aber schon für die 80er Jahre nicht. Es stellt sich die Frage, wie das Liebesleben des 21. Jahrhunderts aussehen könnte, wenn es eine dystopische Entwicklung nimmt und wie ein Cyberpunk-Rollenspiel das spiegeln soll. Wohl eher nicht mit ‘fast affairs and hot dates.’

Für die leiseren Topoi muss man wiederum etwas umstellen. Gregor Hutton macht das mit seinen 10 Love Complications vor (Remember Tomorrow, S. 45). Diese Liste ist deutlich breiter aufgestellt als CP und extrem Noir-lastig – sie würde perfekt in Greg Stolzes A Dirty World passen. Interessanterweise nennt Pondsmith CP ja “Casablanca with Cyberware” (CP2020, S. 186). Dafür ist zumindest der Lifepath dann doch etwas deftig. Da passen die von Brennan bemühten Streets of Fire aka “Fiese Rocker haben meine egozentrische Ex entführt und eigentlich will ich sie gar nicht retten” besser.

Fazit für den Karneval

Der Love Lifepath aus Cyberpunk ist ein Beispiel dafür, wie man in einem traditionellen Rollenspiel Liebesbeziehungen zum Thema machen kann. Erstens: Sie überhaupt berücksichtigen. Cyberpunk gibt den Elementen des Lifepath zwar nicht im direkten Sinn mechanische Bedeutung, dennoch haben sie deutlich mehr Stellenwert und Zugkraft als ein bloßes Lippenbekenntnis à la 20 Fragen zu deinem Charakter. Ich würde mal vermuten, dass die meisten Leute Liebe & Romantik im Rollenspiel weniger ablehnend gegenüberstehen, wenn das Thema regeltechnisch verankert ist – sei es nur in Form eines Love Lifepath – und sie damit sicher sein können, dass das keine Schnapsidee ihrer SL, sondern tatsächlich so gedacht ist.

Zweitens: Drama, baby! Ungelöste Konflikte, emotionaler Einsatz, mehr als zwei Parteien im Spiel. Wenn zu Spielbeginn bereits über einen Love Lifepath klargestellt sind, dass das ‘fair game’ ist, dann kann die SL die SC damit konfrontieren und das Thema bleibt auf der Tagesordnung. Darin unterscheidet sich ein Setup via Love Lifepath nicht von Connections, Feinden et cetera, bei denen man ja auch erwartet, dass sie irgendwie interagieren. Besonders dynamisch wird es – und dafür eignet sich der Love Lifepath natürlich – wenn die (konfliktbeladenen) romantischen Beziehungen unter den SC geknüpft werden.

Zum Schluss noch eins: Wenn ihr diesen Sommer von der Welle neuer Cyberpunk-Rollenspiele überschwemmt werdet und The Sprawl, The Veil, Headspace oder Vurt spielt, vergesst Folgendes nicht: “There’s more to life than just combat and bad breaks. Romance is also part of living on the edge.”

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July 21st, 2016 at 10:51 am

Games-In: Hört ihr mich?

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from Karsten at Cyberpunk2020.de
to info@games-in-vlg.de
date Sun, May 11, 2008 at 7:35 PM
subject Cyberpunk Relaunch: PR?

Liebes Games-In Team,

angesichts des baldigen Starts der Neuauflage von Cyberpunk 2020 wollte ich als Webmaster von https://www.cyberpunk2020.de – der wohl größten und aktivsten Cyberpunk 2020 Seite (jedenfalls in Deutschland) – anbieten, den Neustart mit z.B. einem Gewinnspiel oder einer Verlosung zu unterstützen, wenn Sie entsprechende Preise stiften möchten. Infrage kommt auch ein ein Promoabenteuer durch mich etwa auf dem NordCON.

Zudem wollte ich der guten Form halber abklären, ob Sie mit der Verwendung des Logos / der Bezugnahme von Inhalten von Cyberpunk 2020 durch meine Seite einverstanden sind. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass meine Seite, die ohne Einnahmen auskommt, Ihre Zustimmung schon wegen der damit verbunden Werbung für das durch Sie vertriebene Produkt hat.

Zudem plane ich die Veröffentlichung eines Artikels in dem neu entstehenden Fanzine “Abenteuer.” Auch hier bitte ich um Zustimmung für die Verwendung des Namen Cyberpunk2020. Bei Abenteuer. wird es sich um ein Printmagazin ohne Gewinnabsicht handeln – aber das Heft wird Geld kosten, um die Druckkosten auffangen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karsten […]

Geschrieben hab ich die Mail am 11.5., eine Antwort gab es bisher nicht. Vielleicht liest ja jemand von Games-In hier mit… falls meine Mail im Spam-Folder gelandet ist.

Written by cyberpunk2020

May 21st, 2008 at 8:19 am

Wann kommt das neue deutsche Cyberpunk 2020?

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Das neue Cyberpunk 2020 RegelwerkBei den Blutschwertern wird heftig gerätselt, wobei der eine oder andere Diskutant offenbar über Insiderwissen verfügt.

Games-In selbst wirbt schon ganz massiv auf der Website und kündigt an, dass Werk sei im Druck. Preis oder Vorbestellmöglichkeit habe ich aber nicht entdecken können. Das ist seltsam, den bei Druckbeginn sollten die Kalkulationsgrundlagen so langsam mal feststehen.

Auf der Cyberpunk 2020 Seite von Games In ist zudem ein missglücktes Karussell (oder soll es eine Revolvertrommel sein? HÄßLICH! Und auch noch Flash – bäh.) mit kostenlosen Downloads zu finden. Dabei handelt es sich allerdings nur um Charakterbögen / Datenfestungsbögen / ACPA-Bögen usw. – der Charakterbogen (versteckt als Charakter HC) ist aber ganz ansehnlich geworden.

Das Drucken des GRW kann zugegebenermaßen dauern. Aber im Mai das neue Buch – wäre super. Warum darf ich nicht vorbestellen? Bei wissenschaftlichen Fachbüchern geht das oft schon, bevor der Autor überhaupt ein Manuskript abgegeben hat!

Naja, wenn nur endlich erscheint… Rabenaas hats dann bestimmt wieder vor mir besprochen, aber selbst dass kann meiner Freude dann keinen Abbruch mehr tun.

Cyberpunk is dead? Haha. Danke Games-In.

Written by cyberpunk2020

May 7th, 2008 at 2:38 pm

Fashion: Drugs

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This drug is the future of coffee. Take it, and even not having slept for 36 hours won’t lessen your ability to function. The DARPA has funded scientists who discovered a drug that will eliminate sleepiness and keeps the drugs user alert.

orexin A is a hormone that is naturally occuring in the brain. Monkeys treated with the drug after 36 hours without sleep were as able to do awareness tests as well as monkeys who had been allowed to sleep. More about the study can be found here.

I figured that everybody would be addicted as soon as this drug hits the steets: Soldiers (for whom it has been developed), corporates, freelancers… so here are the stats (based on Ocelots Drug Lab 101)


orexin A

Drug Effects:
No need to sleep

Untimed Side Effects:
Mildly Psychologically Addictive

Drug Features:
Longer Duration

Timed Side Effects:
None

Totals:
Strength: +3
Difficulty: 30
Duration: Medium
(1d6x10 minutes)
Legality: Legal/Common
Drug Form: Nasal Spray Time to Effect: 10+2d10 sec
Purchase Price: 10

Designed using Night Flyer’s Drug Lab Java Calculator for Ocelot’s Drug Lab v3.0 @ www.paper-dragon.com


I had to edit some stuff. The drug is based on the effect “Increased Duration”, so please look there for overdosing rules. Purchase Price would be 0eb, but there ain’t no such thing as a free lunch, so its 10eb.

Written by cyberpunk2020

January 8th, 2008 at 8:13 am

Was ist Cyb3rpunk?

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Ich habe die Ehre [hier sich langsam steigernden Trommelwirbel einfügen], mit RabenAAS einen neuen Autor für dieses Blog zu präsentieren [Trommelwirbel endet in ohrenbetäubendem Crescendo]. Sein Projekt Cyb3erpunk ist der Versuch, die Technik und das Setting aus dem Cyberpunk 2020 Regelwerk werktreu so umzuschreiben, dass es den heutigen Stand der Entwicklung berücksichtigt. Ein Beispiel ist das iSpy, über das ich hier schon mal berichtete. Er wird sein Werk (und was ihm sonst so einfällt) hier posten und freut sich sehr über Kommentare, auch kritische. Seine Sachen sind in der Kategorie Cyb3erpunk abgelegt, einfach drauf klicken und sehen was von ihm stammt. Bis jetzt stammen von ihm:

Written by cyberpunk2020

January 7th, 2008 at 3:43 pm

New free Cyberpunk 2020 Sourcebook

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Deric Bernier (and his helpers) managed to publish an impressive online cyberpunk 2020 Sourcebook for South and Central America, Conflict II.

It’s great! Everything you need to know to run adventures in the jungles of the Americas,

I’m most impressed with the amazing detail of the sourcebook, the lifepath and they even thought of random encounter tables to help the GM with slow moments! From Derics “advertising”:

Well folks, I am pleased to announce, THE CURSE IS BROKEN. After exactly 361 days of work, and a collaborative effort of 6 writers, and 20 other contributors, Conflict II: The Central And South American sourcebook. That’s right, from the only site that could possibly do it justice, the long awaited project is finally finished and available to you. Detailing every country in the region, the people, the resources, the wildlife, travel, and more, the Sourcebook also sets the stage for the Third South American War. With full descriptions of all the major armed forces involved including detailed weapon and equipment lists for the U.S., EDF, Neo-Soviet, Chinese, Mexican, Militech, Arasaka, Argentina, Chile, ICMF, and the South American Alliance armed forces. It also contains information on the Media presence covering the conflict as well as a more detailed look at the previous wars and a Journal of the Long Walk. There are even Lifepath charts and Random Encounter tables to make the experience complete. More than just a sequel to Conflict: Africa, this sourcebook is twice the size and much more detailed and comprehensive.

Link: Conflict II: Sourcebook for South and Central America.

Shanghai, City of Tomorrow

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Shanghai Adver-barge

This photo has been shot by Cory Doctorow of BoingBoing.net. Its wonderfully cyberpunk. I need to start an all asian campaign soon.

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December 20th, 2007 at 8:32 am

Cyberpunk Band Names?

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The AV Club has a list of the worst bandnames of 2007

its great fodder if you need to compile some kind of Top 10 list or being asked by your players whats on the radio. Also, remember that Boosters are music fans gone hooligan. So they need bands to adore, too. I selected my top names, but check out the original post for lots more.

  • The Color Fred
  • Mental Afro
  • The Asbestos Tampons
  • Poets & Pornstars
  • Baboon Torture Division
  • Penguins With Shotguns
  • Electric Vagina
  • Dumpstapunk Read the rest of this entry »

William Gibsons take on giving a city description shames my GM skills

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Here in my Akasaka hotel, I can’t sleep. I get dressed and walk to Roppongi, through a not-unpleasantly humid night in the shadows of an exhaust-stained multilevel expressway that feels like the oldest thing in town. Roppongi is an interzone, the land of gaijin bars, always up late. I’m waiting at a pedestrian crossing when I see her. She’s probably Australian, young and quite serviceably beautiful. She wears very expensive, very sheer black undergarments, and little else, save for some black outer layer – equally sheer, skintight, and microshort – and some gold and diamonds to give potential clients the right idea. She steps past me, into four lanes of traffic, conversing on her phone in urgent Japanese. Traffic halts obediently for this triumphantly jaywalking gaijin in her black suede spikes. I watch her make the opposite curb, the brain-cancer deflector on her slender little phone swaying in counterpoint to her hips. When the light changes, I cross, and watch her high-five a bouncer who looks like Oddjob in a Paul Smith suit, his skinny lip beard razored with micrometer precision. There’s a flash of white as their palms meet. Folded paper. Junkie origami.

William Gibson is god. The bits of text are from a piece he wrote for Wired, the cyberpunk geek monthly.

Written by cyberpunk2020

December 14th, 2007 at 10:51 am

Netrunning – can it be salvaged?

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The Net in 2020

[Netrunning is probably the part of Cyberpunk 2020 which troubles the GM most. It’s neither very realistic, nor does it work fast. It also forces the GM to either focus on the netrunner OR on the rest of the party. James tries a more realistic approach, which might be more in tune with todays internet, but also requires a deeper technical understanding of the working of the internet.]

Author: James Lownie

This is a description of the basic features of the internet as it *may* function in 2020 (or any near future setting, see assumptions). It is intended as a framework upon which detailed rules can be built, and also as guide for players to understand how their characters will use the net, and what they can do on it. Comments and constructive criticism are eagerly awaited. Read the rest of this entry »