Archive for the ‘gangs’ Category
Mexican Gang in Night City
Lob und Kritik dazu sind jederzeit willkommen.
Los Muertos Locos
Name: Los Muertos Locos
Tag: Das Ganglogo: Aus den geschwungenen Initialen des Gangnamens (M und zwei Ls (eins davon gespiegelt) wird ein Umriss gebildet, der einen Totenschädel mit Narrenkappe darstellen soll.
Colors: black leather or black suits, long black hair
Stats for average member:
INT 6 REF 7 TECH 5 COOL 7 ATT 5 LUCK 7 MA 5 BODY 7 EMP 7
Skills: Brawling 3, Wrestling 3, Boxing 3, Melee Weapons 4, Pistol 3, Streetwise 4
Cyberware: Any combination to none depending on the individual member, mostly body enhancing cyberware
Type1: Guardian
Type2: Booster
Average member age: 17 years
Gang age: New gang
Member chart: 6-10 members
Turf chart: couple of buildings
Expansion chart: one city
Leader: “El Mariachi”
Logo:
Das Logo der Los Muertos Locos besteht aus den Initialen ihres Gangnamens. Ein großes M, dessen oberen zwei Ecken wie eine Narrenkappe nach außen gebogen sind. Unter dem M sind die beiden Ls, eins davon gespiegelt, angeordnet, so dass sie die Unterkiefer des mit einer Narrenkappe bedeckten Totenkopfs bilden, dessen obere Umrisse das M bildet. Im Innenraum dieses Umrisses werden die Augenhöhlen, die Naseöffnung und die Zähne eingezeichnet. Das ganze Logo ist in Weiß gehalten.
Geschichte:
Die Los Muertos Locos sind eine Guardian Gang aus Loosern. Alle Gangmitglieder, außer dem Doc leben im gleichen Latinoviertel von Night City. Die Gang wurde aus der Not heraus vor drei Monaten gegründet, um für ein paar Gebäude für mehr Sicherheit zu sorgen. Es gibt mehrere Gründe, warum diese schwache Gang aus Halbwüchsigen noch nicht ausgelöscht wurde. Carlos Gonzales, ein Südamerika-Kriegsveteran und Joseph Lopez, ein fähiger Ripperdoc sind zwei Gründe. Ihr Territorium erstreckt sich über ein paar Gebäude in einem von Mexikanern dominierten Unterschichtghetto, das fernab von anderen stärkeren Gangs liegt. Die Sprache der Gang ist Spanisch, denn zum einen können ein paar der Gruppenmitglieder schlecht Englisch und zum anderen wollen sie sich von anderen Personenkreisen abgrenzen. Zu den anderen Gangs in dem Latinoviertel hat El Mariachi Kontakte und schmiedet derzeit an Allianzen. El Torro, der Boss einer anderen Latinogang im Latino-Viertel hat ein Auge auf Maria geworfen. El Mariachi will diese Tatsache zum Vorteil der Los Muertos Locos nutzen. Außerdem will er in der nächsten Zeit noch weitere Gangmitglieder rekrutieren, um die Gang stärker und mächtiger zu machen, so dass sie nicht von einer anderen Latinogang übernommen werden. Derzeit fehlt es aber an potenziellen Kandidaten, denen El Mariachi vertrauen kann.
Ihr Hauptquartier liegt in einem halb-eingestürzten Lagerhaus. Joaquin hat dieses so gut er kann repariert und mit billigen selbstgebastelten elektrischen Fallen gesichert.
Einkommen:
Geld verdienen die Los Muertos Locos auf drei verschiedene Arten. El Mariachi steuert mit seinen Prostituierten einen Teil zum Vermögen der Los Muertos Locos zu. Das Schutzgeld der beschützten Nachbarschaft und der Bettler ist eine weitere Einkommensquelle. Die von den Los Muertos Locos beschützten Bettler sammeln für Maria auch Informationen, die sie als Infobroker weiterverkauft, wodurch weitere Einnahmen generiert werden.
Die Mitglieder:
El Mariachi
Javier Hernandez ist ein 22-jähriger Amerikaner mexikanischer Abstammung. Auf der Strasse nennt er sich El Mariachi. Im Gegensatz zu dem Namensgeber ist er nur ein Gitarrist und Sänger, der in seiner Jugend den beengten Verhältnissen der Familie (zu acht in einem Ein-Zimmerappartement leben, war nicht seine Traumvorstellung von einem Leben), um ein berühmter Musiker zu werden. Nach einigen mäßigen Gigs und Drogenexzessen musste er feststellen, dass der Weg zum Star sehr steinig ist. Als Latino wird man nicht auf jeder Bühne begrüßt. Wegen seiner fehlenden Connections in die Musikbranche hat er seine Musikerkarriere vorerst aufs Eis gelegt. Statt wie sein Namenspatron als Killer durch die Gegend zu ziehen scharte er Personen aus dem Latino Viertel um sich und hat eine Gang gegründet, deren Anführer er ist. Anfangs versuchte er seine Gangmitglieder zu zwingen ebenfalls Musikinstrumente zu spielen. Dieses gab er aber auf, nachdem sich herausstellte, dass die Gangmitglieder nicht so musikalisch waren, wie er es sich gerne wünschte. Inzwischen ist er zur Ansicht gekommen, dass er die Los Muertos Locos als seine Security Truppe anheuert, wenn er in der Zukunft als Musikstar auf Tour geht.
Sein schönes Äußeres lässt er nicht durch Cyberware verschandeln, aber neben Smartlinks hat er auch einen Reflexbooster eingebaut. Wegen seinen langen schwarzen lockigen Haaren, seinem schönen Äußeren und seines Charmes liegen ihn viele Frauen zu Füssen, von denen er einige mit Psychotricks von ihm abhängig macht und für sich anschaffen gehen lässt. Seine Lieblingswaffe, eine Maschinenpistole, versteckt er gelegentlich wie sein Namensgeber in einem Gitarrenkoffer. Waffen benutzt er grundsätzlich erst, wenn es die verbalen Mittel nicht ausreichen.
Carlos Gonzalez
Vor etwas über 20 Jahren war der gerade erwachsene gewordene Carlos Gonzalez ein Idealist, aber ein Mann ohne Ausbildung und ohne Perspektive für die Zukunft. Er meldete sich für die Armee und wurde Berufssoldat, denn er wollte seine Heimat verteidigen. Als der Südamerika Konflikt begann schickten sie ihn auf Grund seiner Kampferfahrung und hauptsächlich seiner Muttersprache wegen nach Südamerika. Dort nahm er an einigen Gefechten teil und wurde von den Kampfdrogen süchtig. Nach einigen Verwundungen wurde er heimgeschickt und wegen seiner Drogensucht fast ausgemustert. Um seine Zukunft fürchtend entschloss er sich zu einer erfolgreichen Entzugstherapie. Um im Cyberkrieg bestehen zu können, ließ Carlos sich weitere Cyberware einbauen bzw. seine Extremitäten durch Cyberglieder ersetzen. Diese Einbauten brachten ihn fast an den Rande einer Cyberpsychosis. Als Cyberkrieger wurde er dann noch mal nach Südamerika geschickt . Nach dem Ende des Krieger kehrte er wieder kampfdrogenabhängig in seine Heimatstadt Night City zurück. Hier schaffte er es seine Anhängigkeit von Kampfdrogen gegen die vom Alkohol einzutauschen.
Durch den Krieg und seine Süchte sind seine noch menschlichen Körperteile stark gealtert. Carlos ist erst Anfang Vierzig, aber sieht aus wie Anfang Sechzig. Seine ehemals schwarzen Haare haben sich schon grau verfärbt und seine Hände zittern, wenn er nicht gerade unter Adrenalin steht. Trotz seines Äußeren sollte man seine Kampfkraft und seine Erfahrung nicht unterschätzen. Personen, die dieses getan haben, leben meist nicht mehr danach.
Carlos hatte eigentlich keinen Lebenswillen mehr und wollte sich in den Tod saufen. Dieses änderte sich als ihn seine neue Familie, die Los Muertos Locos fanden und als Familien- bzw. Gangmitglied adoptierten. Der Kriegsveteran hat an diesen jungen Leuten einen Narren gefressen. Da Carlos keiner Bande angehören will, hat Javier ihn bloß zum Ehrenmitglied ernannt. Maria weis, wie sie den alten Pessimisten Carlos aufheitern kann und Javier greift immer wieder auf Carlos Wissen zurück. Auch wenn es die anderen Gangmitglieder nicht so genau wissen, Javier und Carlos wissen es genau: ihre Bande überlebt auf der Strasse nur wegen Carlos bzw. dessen Ruf.
Joseph Lopez
Josephs Eltern waren illegal in die USA eingereiste Mexikaner, die es für Kind besser haben wollten. Als Joseph geboren war entschieden sich seine Eltern im Gegensatz zu anderen mexikanischen Familien gegen weitere Kinder, denn sie wollten all ihre Liebe und ihr Geld ihren einzigen Sohn schenken. Guten Noten und einem Stipendium für die Universität waren sein Dank. Er studierte Medizin und engagierte sich ehrenamtlich in einem Gesundheitsprojekt für die ärmeren Schichten. Bitter war es für ihn, dass sein Vater das Werk, für das er so hart gearbeitet hatte nicht mehr erleben konnte, da sein Vater ein paar Monate vor Josephs Universitätsabschluss in einem Schusswechsel zweier Gangs erschossen wurde. Seit jener Zeit ist seine Mutter sehr katholisch geworden und sehr oft in der Kirche.
Als fertiger Doktor bekam er eine Anstellung in einer Klinik und es schien alles in bester Ordnung. Ein guter Job, eine tolle Freundin und eine schöne Eigentumswohnung in Aussicht. Ein Jahr später fiel seine Mutter aus allen Wolken, als sie erfuhr, dass Polizisten Joseph aus dem Operationssaal in Handschellen abführten. Ein Kollege hatte Josephs chirurgische Operation an einem reichen Patienten geschickt sabotiert, so dass dieser Patient starb. Für seine Mutter brach die Welt zusammen, als die Gutachter die Sache als tödlichen Kunstfehler ansahen und Joseph die Approbation entzogen. Deshalb arbeitet Joseph seit mehreren Jahren in verschiedenen versteckten illegalen Ripperkliniken als Arzt und versucht, wenn er mal Zeit dazu findet, Beweise für die Sabotage seines Kollegen zu finden.
Mit jenseits dreißig ist sein früherer allen Widerständen trotzender Idealismus deutlich verblasst und weicht öfters einem Pragmatismus mit einer gewisser Verbitterung. Gelassen nimmt Joseph die seit einiger Zeit immer häufiger wiederkehrenden Enkelkinderwünsche seiner Mutter hin. Die Fragen seiner Mutter bezüglich Hochzeit und Kindern, die sie seinen Freundinnen stellte, waren Joseph peinlich. Inzwischen trennt er sich aus fadenscheinigen Gründen von seiner derzeitigen Freundin, bevor solche Fragen aufkommen. Er traut sich immer noch nicht seiner Mutter die Wahrheit zu sagen. Seit mehreren Jahren weis er durch klinische Tests, dass er zeugungsunfähig ist.
Das Markenzeichen des schlanken Joseph ist ein schwarzer Fidel-Castro-Vollbart. In seinem kurzen, noch schwarzen Haar sind schon einige lichte Stellen zu erkennen. Auch wenn es wie ein Anachronismus aussieht, seine tiefblauen Augen verstecken sich hinter einer den Gläsern einer Hornbrille.
Joseph lernte als erstes Los Muertos Locos Mitglied Maria Sanchez in einer illegalen Ripperklinik kennen, als diese eine Abtreibung vornehmen ließ. Seit dieser Zeit hat Joseph Maria, auch wenn sie es nicht so gerne sieht, als so etwas wie seine Tochter adoptiert. Sie stellte ihm nach einiger Zeit El Mariachi vor, der den Wert eines Arztes in seiner Gang erkannte und Joseph in die Gang aufnahm.
Joaquin Vasquez
Joaquin Vasquez ist mit Intelligenz und Talent gesegnet, aber bei der Geburt hatte er einfach Pech. Er wurde in die falsche Gesellschaftsschicht hineingeboren worden. Die Mutter hilft in einer Wäscherei und sein Vater ist selbstständiger Elektriker und Hausmeister in einem Unterschichtwohnblock. Mit Alkohol und Nikotin brachte der Vater das wenige Geld, das übrig blieb, durch. Auch ohne Alkohol und Nikotin hätte das Geld nicht für eine gute Schulausbildung des Sohnes gereicht, deshalb gab es für Joaquin statt guter Schulausbildung und späterem Ingenieursstudium, nur eine mangelhafte Schulausbildung und eine mangelhafte Lehre beim Vater. Als Hausmeister musste sein Vater häufig die Elektrik und Sanitäranlagen in den Wohnungen reparieren. Schon früh half Joaquin statt in die Schule zu gehen seinem mit Raucherlunge geschädigten Vater mit der Arbeit. Bei diesen Reparaturen stellte sich heraus, dass er ein Naturtalent im Bezug auf Technik ist. Da er nur schwer lesen kann, lernt er alles über seinen Beruf meist im Trial and Error Verfahren. Als sein Vater starb fiel Joaquin in ein tiefes psychisches Loch. Er lebte wie in Trance. Als er nicht mehr weiter wusste, tat er das, was seine Mutter seit Jahren tat: Er ging in die Kirche und betete. Dort fiel der traurige Junge einem Pfarrer auf. Die langen und intensiven Gespräche mit dem Pfarrer holten ihn in das Leben zurück. Seitdem ist er sehr gläubig und geht wie seine Mutter regelmäßig Sonntags in die Kirche. Von jeglichen Einnahmen, die er macht, spendet er einem Anteil für den Klingelbeutel. Joaquin hat den Hausmeisterposten seines Vaters übernommen, damit seine Mutter die Hausmeisterwohnung behalten kann. In dieser Wohnung lebt er mit seiner Mutter zusammen .In letzter Zeit sieht man den 1,70 großen, schlanken Mann öfters in ölverschmierter Kleidung, denn er versucht sich in seiner Freizeit das Autoreparieren beizubringen. Weil sie seine Wäsche wäscht ist seine Mutter davon nicht begeistert. Joaquins Entschluss sich seine schwarzen Haare ganz abzurasieren missbilligt seine Mutter auch. Für seine Zukunft erträumt sich der inzwischen 21-jährige irrealistischer weise ein Ingenieursstudium aufnehmen zu können.
Benito Garcia
Benito hat wie man sagt Benzin oder inzwischen CHOOH im Blut. Er ist der geborene Fahrer und ein Speedjunkie. Von seinem Kinderfahrrad stieg er auf ein getuntes motorisiertes Fahrrad um. Lange bevor seinem Führerschein bekam fuhr der inzwischen 19-jährige schon illegaler Weise Autos und Motorräder. Aus dieser Zeit stammen auch noch seine Talente im Knacken und Kurzschließen von Fahrzeugen. In seinem jetzigen Job als Kurierfahrer fährt er mit einem Dienstfahrzeug. Sein Privatauto ist schon fast ein Oldtimer, ein roter getunter Pickup Truck Baujahr 2001. Reparaturen an diesem Auto führt entweder er oder Joaquin durch. Derzeit versuchen Benito und Joaquin gemeinsam bisher erfolglos nachträglich in das Auto einen Vehicle Link einzubauen, in den sich Benito einstöpseln kann.
Vom Temperament her ist Benito aufbrausend und er kann nicht gut verlieren. Bei anderen Dingen als Fahren und Fahrzeuge verliert er schnell die Konzentration und die Lust.
Martinez Brüder
Ramon, 18 , Roberto 17 und Raul, 16 sind die drei Martinez Brüder, denen man ihre Verwandtschaft ansieht. Alle drei tragen lange, schwarze, lockige Haare und haben die charakteristische Martinez-Nase im Gesicht. Ebenso tragen alle drei schwarze Lederjacken. Auf Grund ihrer Erziehung sind die drei stolz auf ihren mexikanischen Ursprung. Sollten im Fernsehen Wrestling oder Boxkämpfe mit mexikanischer Beteiligung übertragen werden oder Kämpfe mit mexikanischer Beteiligung veranstaltet werden, so findet man sie vor dem Fernsehen oder bei dieser Veranstaltung und ihren Landsleuten zujubeln. Ihr Nationalstolz hat ihnen schon einige Narben am Körper durch Polizeigewalt eingebracht. Auf diese Narben sind sie natürlich stolz und kennen zu jeder Narbe die Entstehungsgeschichte.
Der älteste, Ramon ist mit seinen 1,7m Körpergröße der größte der drei. Er achtet sehr auf seinen Körper und stählt diesen mit täglichen Übungen. Alle Los Muertos Locos Mitglieder werden von ihm in Boxen unterrichtet. Für seinen Traum einer Profi-Boxerkarriere trainiert er eifrig. Er schwört auf ein bestimmtes Öl, mit dem er seine Muskeln vor Boxkämpfen einreibt und lockert. Dieses Öl, das nach einer uralten Rezeptur hergestellt wird, soll ihn einer Legende nach fast in Kämpfen unbesiegbar machen. Bis jetzt stimmt diese Legende, denn all seine Amateur-Boxkämpfe hat er bisher gewonnen. Von seinem Anteil der Schutzgeldzahlungen an die Gang legt er einen Teil zurück, denn er spart auf körperverstärkende Cyberware. Von seinem Charakter her ist Ramon schnell aufbrausend und impulsiv, aber er beruhigt sich auch schnell wieder.
Roberto ist fast so groß wie Ramon, aber deutlich schlanker und geschickter. Er ist nicht so boxvernarrt wie sein großer Bruder, aber er musste seinem Bruder öfters als Sparringspartner dienen. In diesen Kämpfen hat Roberto seinen Bruder schon öfter zur Weißglut getrieben, in dem er dessen Schlägen immer ausgewichen ist. Auch wenn sein Körperbau etwas anderes vermuten lässt, ist Roberto zäh und kann viele Schläge einstecken. Sein engelhaftes Gesicht schmückt eine Narbe, die er sich in der Jugend bei einer Schlägerei unter seinen Brüdern zugezogen hat. Vor Mädchen, die er kennen lernen und verführen will, prahlt er immer mit einer anderen Geschichte wie er sich die Narbe zu gezogen hat. Seine Lieblingsgeschichte ist, dass er durch sein beherztes Eingreifen ein Mädchen vor der Vergewaltigung durch eine Boostergang gerettet hat. Tatsächlich ist so eine Begebenheit in seinem noch jungen Leben wirklich passiert, nur die Details stimmen nicht ganz. Das Mädchen war eine drogensüchtige Prostituierte, die von einer Gang angegriffen wurde. Sie ließen von ihr ab, als sie Mitglieder einer anderen Gang sichteten. Seine heldenhafte Hilfe bestand darin, die Prostituierte von dem Ort des Überfalls wegzuführen und ihr etwas Geld zu geben. Da die Prostituierte noch auf Drogen war, nahm sie seine Geste als Handelsangebot auf und blies ihm für sein Geld einen.
Grundsätzlich handelt Roberto besonnen und weis, worin im Kampf seine Vorteile bestehen. Bevor es zum Kampf kommt, versucht er diesen durch Diplomatie, Lügen oder ähnliches zu verhindern. Falls dieses fehlschlägt begibt er sich schnellstens in Deckung. Aus dieser Deckung versucht er sich durch Schleichen und Verstecken zum Anführer der Gegner zu kommen um diesen mit seinen kostbarsten Besitz, eine überschwere Pistole aus kürzester Distanz durch einen Kopfschuss zu töten. Einziger Nachteil ist, dass Roberto nicht stark genug ist, um die Pistole rückstossfrei abzuschießen.
Was etwas verwunderlich erscheint ist, dass Roberto mit dem Nachnamen nicht Martinez heißt, sondern Fernandez. Diese Tatsache klärt sich durch den Umstand, dass Raul aus einen Unfall aus einer Affäre ihres Vaters mit einer Nachbarin entstanden ist. Trotz das Raul ein Stiefbruder ist halten die drei zusammen und mögen es überhaupt nicht auf den Stiefbruderumstand angesprochen zu werden.
Das Nesthäkchen Raul ist ein Kopf kleiner als seine beiden Brüder und bewegt sich auf den Strassen mit seinen Skateboard fort. Auch er lernte die ersten Boxtechniken von seinem Vater, einen ehemaligen Boxer. Den starken Ramon hat er von der Muskelkraft her fast ein, aber zusätzlich ist er noch so geschickt wie Roberto. Seine Idole sind die High-Flyer-Wrestler. Schon früh hat er sich Schrammen und Blessuren geholt, weil er die Sprünge und Bewegungen der Wrestler nachgemacht hat. Seinen eigenen Kampfstil hat er seinen Idolen nachempfunden. In seiner Hosentasche trägt er immer eine von seiner Mutter selbstgenähte Maske wie sie die japanischen Wrestler tragen. Sie ist für ihn wie ein Talisman. Vor jedem Kampf zieht er sie sich über seinen Kopf. Mit der Maskierung können seine Gegner Rauls Gesicht nicht sehen und ihn nicht auf Grund seines jungen Alter nicht Ernst nehmen. Mitleid oder Gegner, die ihn nicht mit voller Kraft angreifen mag er nicht. Rauls Motto, auch im Kampf ist: lieber alles riskieren und mit Style untergehen, als halbherzig gelebt zu haben. Seine Brüder wollen nicht, dass ihr kleiner Bruder in so jungen Jahren schon mit Schusswaffen umgehen lernt, daher ist Rauls Lieblingswaffe ist eine 2m langer, mit Eisen verstärkter Kampfstab. Den Stab nutzt er im Kampf auch als Stütze für seine Spinning Wheel Kicks.
Die Sanchez Geschwister
An den meisten schlechten Dingen in dem Leben der Sanchez Geschwister war bis zu ihrem Tod ihre Mutter schuld. Vier Jahre nach Marias Geburt verlor Marias Vater, der inzwischen zum Ehemann befördert worden ist, seinen Job. Ab dann kriselte es in der Ehe von Marias Eltern mehr und Marias Vater betäubte seine Sinne und Sorgen mit Alkohol. Wenig später lies er Eulalia und Maria sitzen und verschwand spurlos. Ohne Einkommen musste sich Eulalia nach einer neuen Arbeit umsehen. Sie arbeitete in einer schmierigen Kneipe als Kellnerin. Dort lernte sie ihren neuen Freund kennen, der für kurze Zeit Marias Stiefvater wurde. Marias Mutter schmiss ihren Kellnerjob und arbeitete nun im Striplokal ihres Freundes als Bardame. Dort kam sie mit Drogen in Kontakt und wurde von diesen abhängig. Wenig später lässt ihr Freund die Maske fallen und wird ihr Dealer und Zuhälter, für den sie nun als Hure anschaffen geht. Nach dem Tod des Zuhälters arbeitete Eulalia um ihren Drogenkonsum weiter zu finanzieren auf eigene Rechnung. Die Sucht nach der Droge war stärker als die Blessuren, Verletzungen und Vergewaltigungen, die sie erleiden musste. Das aus Eulalias Sicht nächste Unglück in ihrem Leben war die ungewollte Schwangerschaft. Eigentlich hätte das Verhütungsimplantat ihren späteren Sohn Pablo verhindern sollen, aber es wirkte bei ihm nicht. In Pablos ersten und seiner Mutter letzten drei Lebensjahren bekam Pablo seine Mutter nur selten zu Gesicht.
Maria Sanchez
Maria hatte in ihren erst kurzen Leben deutlich mehr Schatten als Licht. Seit 15 Jahren wandelt sie nun auf dieser Welt. Sie war kein Wunschkind, sondern ihre Mutter Eulalia wollte Maria als Mittel um ihren damaligen Freund, einen Konzerner, fester an sich zubinden. In ihren ersten vier Lebensjahren konnte Maria fast eine Familienidylle genießen, danach ging es mit ihrer Mutter langsam bergab. Von ihrem neuen Freund, den Eulalia ihr als Stiefvater vorstellte, bekam Maria in dieser Zeit tolle Geschenke. Diese Zeit endet mit einem traumatischen Erlebnis für Maria. Sie muss mit ansehen, wie ihre Mutter ihren Stiefvater im Streit auf Drogen tötet. Mit sechs Jahren musste sich Maria um ihren kleinen Bruder kümmern, da Eulalia ihn total vernachlässigte. Durch diese Umstände wurde Maria schnell erwachsen und konnte nie ein echtes Kind sein. Sie weis sehr genau was sie will und was nicht. Ihr Leben auf der Strasse war hart und mit ihren 15 Jahren hat Maria schon mehrere Vergewaltigungen und eine Abtreibung hinter sich.
Obwohl sie oft daran gedacht hat, sich das Leben zu nehmen, hat sie es bis jetzt noch nicht getan. Der einzige Grund, der sie von diesen finalen Schritt zurückhält ist ihr kleinen Bruder, an dem sie sehr hängt und den sie dann allein auf dieser Welt zurücklässt. Aus diesem Grund verhält sie sich in Kämpfen auch sehr vorsichtig und flüchtet lieber als dass sie angreift.
Den Los Muertos Locos hat sich Maria mit ihrem Bruder angeschlossen, da sie sich als Mitglied dieser Bande mehr Sicherheit auf der Strasse erhofft.
Wegen ihrer Beobachtungsgabe und Klugheit koordiniert und leitet sie das Beobachtungs- und Schutzteam, das einigen Bettlern gegen Geld Protektion anbietet. Die Bettler zahlen Schutzgeld an die Los Muertos Locos und dafür warnen und schützen die Gangmitglieder die Bettler vor Übergriffen. Schnell erkannte sie, dass Bettler nicht nur an Geld, sondern auch Informationen kommen, die sich versilbern lassen. Deshalb hat Maria alle Bettler angewiesen besonders Augen und Ohren aufzusperren und ihr alle Informationen weiterzuleiten.
Als einziges ständiges weibliches Mitglied in der Bande muss sie neben ihrer normalen Arbeit für die Gang alle Arbeiten, die die männlichen Machomitglieder der Bande als Frauenarbeiten ansehen verrichten. Aus verständlichen Gründen hasst Maria Drogen über alles. Da die Los Muertos Locos Marias Meinung achten handeln sie nicht mit Drogen.
In ihren Taschen befinden sich immer Soykaf-Pads. Maria hat herausgefunden, dass sie auf irgendeinen Stoff, der in Soykaf oder den Pads verwendet wird allergisch ist. Reibt sie einem Soykaf-Pad an ihrer Haut, rötet sich diese blitzschnell und bekommt einen Ausschlag. Nach zwei Tagen ist der Ausschlag wieder verschwunden. Diesen Ausschlag hat sie schon zu ihrem Vorteil zu nutzen gewusst.
Pablo Sanchez
Den achtjährigen Pablo hat das Leben schon mit seiner ganzen Härte getroffen. Während der Schwangerschaft nahm die süchtige Mutter weiter Drogen, weshalb Pablo schon bei der Geburt drogensüchtig war. Da sie sich keinen Arzt für eine Abtreibung leisten konnte schluckte sie einen chemischen Cocktail, der die Frucht in ihrer Gebärmutter töten sollte. Diese Chemikalien töten den kleinen Pablo nicht, sondern behinderten die Entwicklung seiner Gehirnzellen. Pablos Geburt war ein Drama. Sein Geburtsort war eine provisorischen Ripperklinik. Der Doc war unfähig und erkannte nicht, dass sich die Nabelschnur um Pablos Kopf gelegt hatte. Sein Kopf lief wegen des Sauerstoffmangels blau an und ein Teil seiner Gehirnzellen starben. Um ihn kümmerte sich seine große Schwester Maria. Anfangs klaute sie noch heimlich Drogen von ihrer Mutter um sie Pablo zu verabreichen, aber dann setzte sie ihren Bruder knallhart auf kalten Entzug. Da Pablos Körper teure Medikamente braucht um zu funktionieren, ging Maria mit ihn schon früh betteln. Pablo ist deutlich geistig zurückgeblieben und hat ein kindliches Gemüt. Sein Körperwuchs ist zu klein für sein Alter. Ob sich dieser noch auswachsen wird oder Pablo ein Kleinwüchsiger bleiben wird, wird, sofern er sie erlebt, die Zukunft zeigen. Derzeit geht Pablo mit seinem Rollbrett als ein Mitglied einer Bettlertruppe betteln, aber mindestens ein Mitglied der Los Muertos Locos, oft Maria, wacht zusätzlich über ihn. Auf seinem Rollbrett stellt er einen Krüppel dar und nutzt es auf abfallender Strecke auch als Fortbewegungsmittel. Das erbettelte Geld versteckt in seiner Windel, die er trägt.
Cyb3rpunk | Jawz
Jawz ist ein Riese von Kerl und der Anführer der Skullz Gang, welche den Tower und die umliegenden Blöcke in Downtown Newark (New State City) für sich beansprucht.
Der Metallkiefer, dem Jawz seinen Namen verdankt, ist ein Andenken an eine Konfrontation mit den Projax von jenseits des Containerparks, auf die sich der herrschende Krieg mit der weißen Hassgang zu großen Teilen zurückführen lässt.Damals – 2033 – lag das Skullz-Gebiet noch eher westlich, ehe die Idylle von den plötzlich auftauchenden Projax zerstört wurde. Ohne Vorwarnung erfolgte der Angriff. Der damalige Anführer der Skullz, Skel-J, wurde aus einem fahrenden Auto heraus erschossen, Jawz (damals noch Collar und Lieutenant der Gang) wurde im Containerpark überfallen und so lange ins Gesicht geschlagen, bis von seinem Unterkiefer nur noch penny-große Trümmerstücke übrig waren. Read the rest of this entry »
Cyb3rpunk | Attitude STAYS everything

Attitude stays everything – dies gilt in der von Marken und Ersatzkulturen beherrschten Welt von 2035+ noch mehr als je zuvor. Jeder cyb3rpunk Charakter wählt einen Cult als seine persönliche Identifikationsbasis.
Jeder Spieler kann selbst bestimmen, wie stark seine Hingabe zu „seiner“ Szene ausgeprägt ist. Diese Hingabe wird in Form eines Rang (= REP innerhalb jener Szene) ausgedrückt und kann am Start 1 bis 3 Punkte betragen. Im Falle, dass der Spieler Read the rest of this entry »
Martial Art for Normads in Cyberpunk 2020
El Ciendo Rock – A Martial Art for Normads
Author: Gryphon
[The article deals with a fictional martial arts style for the normads in RTG's Cyberpunk 2020 roleplaying game.]
So here is a contribution worked up by me with the assistance of Sharps, one of my players. This “Form” was developed by Nomad culture as an outgrowth of the Warrior sub-culture. It is a distilation of the techniques used by the Warriors of a tribe in situations like bars, vehicles, and town alleyways. This is a Close-in Combat Form. Its availability is pretty good for Nomads, not so good for everyone else.
| Stat | Colume | Random Notes/Explanations |
| Multiplier: | 3 | -1 for any true Nomad |
| Strike: | 2 | Knives,Bottles,Chairs,Etc |
| Punch: | 2 | Elbow,Headbutt,Etc |
| Kick: | 1 | Knee,Heel Kick,Etc |
| Disarm: | - | Take his Weapon? Why? |
| Sweep: | - | Too many chairs in bars. |
| Block: | 1 | |
| Dodge: | - | Close in Form,Not Mobile |
| Grapple: | 1 | Grab the Gonk by his Nads |
| Throw: | 1 | Pick him up and toss him |
| Hold: | 1 | |
| Choke: | 1 | Or the throat works too |
| Escape: | 1 | Defense against above |
| Ram: | - | |
| Breakfall: | 1 | If you use this manuver. |
Breakfall works like Block or Dodge vs. Throw, succeed for no damage,fail for MA rank less damage.
Any Questions, Just drop me a line in the comments.
Wie konnte mir die nie auffallen?
Alex Henkel hat unter http://cyberpunk.alex-henkel.de/ eine wirklich gelungene Cyberpunkseite im Netz stehen. Okay, klar, seit Anfang 2005 nicht mehr aktualisiert, aber es gibt einige einfallsreiche Cyberwareentwicklungen, eine Gang (okay, wer braucht noch einmal eine rein weibliche Gang mit Knarren? Aber das Zeug stammt aus 2004, als das noch cool war. Very retro.) und brauchbare NPCs. Spannend sind die Netrunning-Optionen, inklusiver zusätzlicher Modifikatoren für Eigenprogrammierungen (hier und hier) sowie einer ganzen Menge neuer Software. Alex spielt offenbar ganz klassisch mit Netzplan und allem.
Zu den Programmieroptionen lohnt sich vielleicht auch ein Blick auf diesen Beitrag auf meiner Seite, sie sind kompatibel.










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